Babyboom in der Geburtshilfe

Weil die Geburtenzahlen steigen, bekommt die Geburtshilfe im Klinikum Süd mehr Betten.

Die Zahl der Geburten im Klinikum Nürnberg Süd ist in den letzten zehn Jahren um 50 Prozent gestiegen, von 2.000 Geburten im Jahr 2005 auf  hochgerechnet 3.000 Geburten in diesem Jahr. Eine „sehr erfreuliche Entwicklung“, bekennt Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann. Doch angesichts dieser Steigerungsraten stößt die Geburtshilfe zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Darauf hat das Klinikum reagiert und die Bettenzahl erhöht.

Anders als in anderen Kliniken Bayerns musste man im Klinikum Nürnberg noch keine Frau, die entbinden wollte, abweisen. „Wir werden auch zukünftig keine Schwangere wegschicken“, betont Estelmann. Doch die Klinik für Geburtshilfe habe angesichts des Babybooms der letzten Monate ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Auf diese Situation hat das Klinikum reagiert und die Bettenzahl der Geburtshilfe um 15 Betten auf nun 73 Betten aufgestockt. 

Es war vor allem der Platzmangel, der der Klinik in den letzten Wochen und Monaten zu schaffen machte. Auf die Entbindung im Kreißsaal dagegen wirkten sich die steigenden Geburtszahlen bisher nicht aus, „da die Klinik personell gut besetzt ist“, erklärt Prof. Dr. Cosima Brucker, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Klinikpflegedienstleiterin Judith Peltner, Chefärztin Prof. Dr. Cosima Brucker und Dr. Wolfgang Köhler, Bereichsleiter der Geburtshilfe (v.l.n.r.)
 

Die Väter wollen dabei sein

„Doch es wurde immer schwieriger, den Familien ein Elternzimmer als privaten Rückzugsraum anbieten zu können“, berichtet die Chefärztin. Die Leidtragenden waren hauptsächlich die Väter, die nicht mehr bei ihrer Frau und ihrem Kind übernachten konnten. „Doch Eltern legen heute großen Wert darauf, dass der Vater mit im Zimmer sein und dort auch übernachten kann“, das weiß auch der Klinikum-Vorstand. Um diese Leistung weiter anbieten zu können, wurde daher die Bettenzahl um nahezu 25 Prozent aufgestockt.

Wunsch nach Privatheit und Fürsorge

„Eltern wünschen sich für die Geburt ihres Kindes eine private und geborgene Atmosphäre“, berichtet Judith Peltner, Pflegedienstleiterin der Geburtshilfe. Dazu zählt nicht nur der private Rückzugsbereich nach der Geburt des Kindes, sondern auch  ein hohes Maß an Fürsorge seitens der Hebammen und der Pflegekräfte der Wochenstation. Die Hebammen und Pflegekräfte bieten daher ein breites Spektrum an Zusatzverfahren wie z.B. Entspannungstechniken, Akupunktur oder eine Still- und Laktationsberatung an.

Die „neue“ Station mit ihren 15 Betten ist für die Geburtshilfe keine Unbekannte. Hier wurden bisher schwangere Frauen vor der Geburt stationär behandelt. Bisher teilte die Geburtshilfe diese Station mit einer anderen Klinik, nun steht sie ihr ganz zur Verfügung.

Autorin/Autor: Doris Strahler, Unternehmenskommunikation

 
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