Spatenstich für Versorgungsgang
Auftakt für Bauvorhaben, das den unterirdischen Warentransport und die Anbindung an Küche, Näherei, Wäscherei und Zentrallager im zukünftigen Dr. Theo-Schöller-Haus sicherstellen wird.
Einen wichtigen Schritt zum zukünftigen Dr. Theo Schöller-Haus konnte das Klinikum Nürnberg mit dem symbolischen Spatenstich für den Versorgungsgang Nord vollziehen. Das Bauvorhaben ist zusammen mit dem bereits erstellten Versorgungsgang Süd die entscheidende Voraussetzung für einen reibungslosen unterirdischen Warentransport und sichert die Anbindung an so wichtige Einrichtungen wie Küche, Näherei, Wäscherei und Zentrallager.
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?Damit wird es möglich? so Dr. Alfred Estelmann, Vorstand des Klinikums, ?dass sich Patienten und Besucher dann ungestört auf den Wegen zwischen den Gebäuden bewegen können.? Die Maßnahme sieht Estelmann als Auftakt für den ?Endspurt in der Generalsanierung? des Nordklinikums, in dem das Dr. Theo Schöller-Haus eine ganz wichtige Rolle spielt und die Versorgung alter Menschen konzentriert werden soll. Neben dem Zentrum für Altersmedizin sind dort die Geriatrie, alle Intensivstationen der Inneren Medizin, eine geronto-psychiatrische Tagesklinik sowie Laborbereiche vorgesehen. Unterstützung des Freistaates zugesagt Dr. Markus Söder, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, sieht in dem geplanten Neubau eine konkrete Antwort auf die eigentliche gesellschaftspolitische Herausforderung: ?Wir dürfen nicht nur zeigen, wie ein Land mit den Stärksten umgeht, sondern wir müssen auch Antworten darauf geben, wie wir den schwächeren alten Menschen helfen.? |
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Söder unterstrich nochmals die seitens des Freistaats Bayern zugesagte Förderung von 55 Millionen Euro der mit insgesamt 75 Millionen Euro kalkulierten Gesamtkosten. Dank der Theo und Friedl Schöller-Stiftung kann vieles in die Planung für den Neubau aufgenommen werden, was finanziell sonst schwer zu realisieren wäre.
?Wir wollen gerade älteren und häufig verwirrten Menschen Räume bieten?, so Friedl Schöller, ?in denen sie sich besser orientieren können und sie bei den Aktivitäten des täglichen Lebens unterstützen.? Ausgehend von einem Konzept der kurzen Wege sind Aufenthaltsräume geplant, in denen sich die Patienten mit ihren Angehörigen zurückziehen können. In anderen Zimmern wiederum kann gegessen und therapeutische Arbeit geleistet werden.
Bis es allerdings soweit ist, müssen auf der knapp 8.000 Quadratmeter großen Fläche rund um den Eingangsbereich des Klinikums Nord ab Sommer 2009 die dort befindlichen fünf Pavillongebäude abgerissen werden. Eine weitere Hürde steht schon für die erste Märzwoche an: die gezielte Suche nach vermeintlichen Bomben-Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg.Autorin/Autor: Axel Bredehöft, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

