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Leber-Experte übernimmt Ärztliche Leitung

Neuer Chefarzt für Gastroenterologie und Endokrinologie

Vom Abnehmen über Diabetes und Reflux bis zur Leberzirrhose – die Gastroenterologie ist die Anlaufstelle für alle Menschen mit Erkrankungen der Verdauungsorgane, endokrinologischen Krankheitsbildern und Stoffwechselstörungen. In Europa zählen diese Krankheiten zu den häufigsten überhaupt, weshalb die Klinik für Innere Medizin 6, Schwerpunkte Gastroenterologie, Endokrinologie, Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, im Klinikum Nürnberg eine besonders bedeutsame Fachrichtung ist.

Seit 1. März ist Prof. Dr. Alexander Dechêne neuer Ärztlicher Leiter der Klinik. Der 43-jährige ist im nordrhein-westfälischen Aachen geboren und studierte in seiner Heimatstadt Humanmedizin. Am Universitätsklinikum Essen, der nächsten beruflichen Station, spezialisierte er sich besonders auf Erkrankungen der Leber. Zuletzt war er dort als Leitender Oberarzt und Vertreter des Klinikdirektors der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie tätig. Dechêne ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Erweiterte Schwerpunkte

„Die Klinik hier am Klinikum Nürnberg ist etwas ganz Besonderes und verbindet das Beste aus zwei Welten: Zum einen das umfassende medizinische Angebot als etabliertes Haus der Maximalversorgung, zum anderen mit der Paracelsus-Uni die Forschungstätigkeit einer Universitätsklinik“, freut sich Dechêne auf seine neuen Aufgaben. Die Klinik verfügt über 143 Betten und versorgt 5.500 Patienten im Jahr stationär. Mit modernsten Geräten führt sie allein 15.000 endoskopische Untersuchungen und Therapien im Jahr und damit die höchste Anzahl in Deutschland durch.

Zu diesem traditionellen Schwerpunkt wird Dechêne seine Expertise für Lebererkrankungen hinzufügen. „Früher waren Leberleiden wie die Fettleber ein Randphänomen. Heute sind sie weit verbreitet und werden in den kommenden Jahren weiter zunehmen“, prognostiziert er. In enger Zusammenarbeit mit der Paracelsus-Universität wird Dechêne außerdem seine klinischen Forschungsaktivitäten zu endoskopischen Leber- und Gallentherapien sowie Blutungen im Magen-Darm-Trakt fortführen.

Für die Zukunft gut aufgestellt

Ausschlaggebend für die Wahl Dechênes war, dass er durch seine langjährige Tätigkeit am Universitätsklinikum Essen viel Erfahrung in der klinischen Arbeit eines großen Klinikums mitbringt, wie Univ.-Prof. Dr. Dr. Günter Niklewski, Vorstand Medizin und Entwicklung, berichtet: „Das Universitätsklinikum Essen ist bekannt für seine praxisbezogene Lehre und hat die Transformation vom Städtischen Krankenhaus zum Uni-Klinikum bereits erfolgreich bestritten. Dieser Wandlungsprozess ist gerade beim Klinikum Nürnberg eingeläutet und wir sind sicher, dass uns Prof. Dechêne mit seinen Erfahrungen bereichern wird. Zusammen mit seiner fachlichen Kompetenz hat er uns sofort überzeugt.“

Dechêne sieht seine Klinik für die Zukunft gut aufgestellt. Durch den demografischen Wandel in der Bevölkerungsstruktur und ein erhöhtes Bewusstsein für Gesundheit wird die Zahl der Patienten zunehmen, gleichzeitig ermöglichen neue Verfahren noch präzisere und schonende Therapien. Als Beispiele nennt Dechêne endoskopische Eingriffe in frühen Krankheitsstadien oder die Modifikation krankhafter Abläufe, um etwa negative Hormonwege auszuschalten.

 

„Wertschätzung kommunizieren“

Ein weiteres Kernstück der Arbeit des Nürnberger Neuzugangs wird die Notaufnahme im Klinikum Nürnberg Standort Nord sein, die organisatorisch der Klinik zugeteilt ist. „Je mehr Schnittstellen eine Abteilung hat, desto größer ist immer auch der Organisationsbedarf. Das ist bei einer Notaufnahme besonders der Fall, da sie quasi mit alle Kliniken in Kontakt steht.“ Größere Probleme sieht Dechêne mit Verweis auf die vorhandenen Strukturen und die motivierten Mitarbeiter aber nicht.

Überhaupt legt der neue Ärztliche Leiter viel Wert auf den persönlichen Kontakt zu seinen Mitarbeitern, Kollegen und Patienten. „Wir haben in allen Bereichen eine tolle Mannschaft aus erfahrenen und leistungsfähigen Ärzten und Pflegenden. Diese Wertschätzung sollen die Mitarbeiter und auch die Patienten spüren“, erklärt er.

Neben den beruflichen Herausforderungen freut sich Dechêne auch auf das Leben in seiner neuen Heimat: „Bislang bin ich mit meiner Familie oft nach Franken in den Urlaub gefahren, daher kenne ich die Region und ihre Menschen recht gut.“ Und wie steht der Ernährungsexperte zur fränkischen Kost? „Ich mag gern deftiges Essen. In Maßen genossen ist auch ab und an ein Schäufele völlig in Ordnung.“

Autorin/Autor: Unternehmenkommunikation

 
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