Krankenhäuser Nürnberger Land

Neues 64-Bettenhaus im Krankenhaus Lauf setzt neue Maßstäbe im Landkreis Nürnberger Land

Ersatzbau BA4b, so sachlich spröde nannte sich die Baumaßnahme zur Errichtung eines 64-Betten-Hauses am Krankenhaus Lauf.  Für die Kranken­häuser Nürnberger Land GmbH war die Maßnahme ein wegweisendes Großprojekt, das die Grund- und Regelversorgung im Landkreis Nürnberger Land nachhaltig stärkt.

Der Ersatzbau stellt die größte Investition in der über 50-jährigen Geschichte des Krankenhauses Lauf und die größ­te Einzelfördermaßnahme dar. 21,5 Millionen Euro an Fördermitteln hat die Krankenhäuser Nürnberger Land GmbH für den Neubau bekommen, mehr als drei Millionen Euro musste sie aus Eigenmitteln beisteuern.

Markanter Neubau mit freundlichen Ein- und Zweibettzimmern

Es entstand ein markanter und heller Neubau, der Platz  für zwei Stationen mit je 32 Betten bietet:  Die Station für Innere Medizin im ersten Stock sowie die Station für Chirurgie im zweiten Stock. Die Intensivstation wurde um drei Intensivbetten und einen Schockraum erweitert und ein neuer Computertomograph stellt die CT-Untersuchung 24 Stunden am Tag sicher, tagsüber in Kooperation mit der Radiologischen Praxis Langlouis, nachts und an den Wochenenden mittels Teleradiologie mit den Kollegen des Klinikums Nürnberg.

Erstmals Herzkatheterlabor im Krankenhaus Lauf

Anfang 2018 ging zudem das neue Herzkatheterlabor in Betrieb, das von der kardiologischen Praxis  Dr. Ulrich Ziesnitz und Dr. Joannis Varelas geführt wird. Damit sind im Krankenhaus Lauf nun erstmals Herzkatheteruntersuchungen und -interventionen möglich. Den Patienten bleibt die Fahrt bis nach Nürnberg dadurch erspart.

Eine Erhöhung der Bettenzahl des Krankenhauses Lauf ist mit dem Neubau nicht verbunden. Diese liegt weiterhin bei 188 Betten einschließlich der Intensivbetten. 

Viele Besucher am Tag der offenen Tür

Das neue Gebäude wurde bereits Ende 2017 in Betrieb genommen. Am 24. März 2018 wurde es bei einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Interesse der Bevölkerung, das Krankenhaus Lauf mit seinem neuen Bettenhaus zu erkunden, war groß. Von 11 bis 16 Uhr drängten sich die Besuchergruppen im Haus, und auch die Führungen waren gut besucht.

Bereits am 23. März 2018 fand die feierliche Eröffnung des Bettenhauses mit geladenen Gästen statt. Begrüßt wurden die geladenen Gäste von Dr. Thomas Grüneberg, dem Geschäftsführer der Krankenhäuser Nürnberger Land GmbH. Er sieht die Krankenhäuser Nürnberger Land durch das neue Bettenhaus gestärkt: Der Neubau zeige, dass man auch in Zukunft die Grund- und Regelversorgung im Landkreis auf höchstem Niveau weiterführen werde.

Schlüsselübergabe: Prof. Dr. Achim Jockwig, Prof. Hans Peter Hais, Dr. Thomas Grüneberg Patientenzimmer im Krankenhaus Lauf Station im neuen Bettenhaus im Krankenhaus Lauf Gäste bei der offiziellen Einweihungsfeier
 

Viel Lob für das Krankenhaus Lauf

Ministerialdirigent Herwig Heide, der als Vertreter der Bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml gekommen war, nannte den Neubau „eine intelligente Lösung“ als Teil einer flächendeckenden Krankenhausversorgung in Bayern. Auch Landrat Armin Kroder und der Laufer Bürgermeister Benedikt Bisping verbanden mit dem Neubau die Hoffnung auf eine gute und dauerhafte Krankenhausversorgung in der Stadt und im Landkreis.

Die Nürnberger Stadträtin Gabriele Penzkofer-Röhrl als Vertreterin der Stadt Nürnberg hob u.a. die nahtlose Versorgungskette von der Grund- und Regelversorgung im Landkreis bis zum Klinikum Nürnberg als Krankenhaus der höchsten Leistungsstufe hervor. Prof. Dr. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg, sprach von einem „fantastischen Krankenhaus mit breitem Leistungsangebot“.

Werner Diekstall, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Lauf, sieht das Krankenhaus Lauf für die Zukunft gut aufgestellt. „Wir haben ein sehr gutes medizinisches Angebot.“ Der Architekt Prof. Hans Peter Haid betonte, dass es trotz der Größe gelungen ist, ein „Krankenhaus der kurzen Wege zu schaffen, in dessen Architektur Funktionalität und Ästhetik zusammenwirken“.  

 

Autorin/Autor: D. Strahler, Unternehmenskommunikation

 
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