Schlüsselübergabe für Haus F

Am Neujahrsempfang des Klinikums Nürnberg wurde das neugebaute Haus F am Klinikum Süd offiziell übergeben - im Beisein der Bayerischen Gesundheitsministerin, Melanie Huml, und des Oberbürgermeisters der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly.

„Fast zwanzig Jahre habe ich auf diesen Moment gewartet“, freut sich Univ.-Prof. Dr. Dr. Günter Niklewski. Der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie kommt mit der Eröffnung der beiden psychiatrischen Tageskliniken im Klinikum Nürnberg Süd seinem Lebenstraum, der wohnortnahen psychiatrischen Versorgung der Nürnberger Bürgerinnen und Bürger, näher. „Endlich können wir den Menschen, die im Süden Nürnbergs leben, ein tagesklinisches Angebot vor Ort anbieten.“

Zeitgemäße psychiatrische Versorgung

Im neu errichteten Haus F gingen im September 2016 je eine Psychiatrische Ambulanz und Tagesklinik für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche in Betrieb. Der Architekt Prof. Hans Peter Haid vom Architekturbüro Haid + Partner, das den Neubau entworfen hat, übergab nun am Neujahrsempfang des Klinikums Nürnberg offiziell den Schlüssel für das neue Gebäude an den Hausherrn und Klinikum-Vorstand, Dr. Alfred Estelmann.

Die Bayerische Gesundheitsministerin, Melanie Huml, begrüßte die Ausweitung des psychiatrischen Angebotes des Klinikums Nürnberg, das der Freistaat Bayern mit über vier Millionen Euro gefördert hat. „Mit dem neuen Angebot schaffen wir im Raum Nürnberg eine zeitgemäße tagesklinische Versorgung“, unterstrich sie.

Dr. Alfred Estelmann, Prof. Hans Peter Haid, Melanie Huml und Dr. Ulrich Maly (v.l.n.r.)
 

Platz für hochmodernes Angiographiezentrum

Doch nicht nur die beiden Tageskliniken haben im Haus F ihren Platz gefunden. Auch die staatliche Schule für Kranke Nürnberg-Fürth erhielt hier neue und modern ausgestattete Unterrichtsräume. Zugleich bekam das Herz-Gefäß-Zentrum, das 2011 eröffnet wurde und längst zu klein geworden war, mehr Räume, darunter einen weiteren Operationssaal sowie ein hochmodernes Angiographiezentrum. Auch das Ambulante BehandlungsCentrum (ABC) am Klinikum Süd konnte im Haus F zusätzliche Räume beziehen.

27,7 Millionen Euro kostete das gesamte Bauvorhaben, 16,5 Millionen Euro übernahmen die Stadt Nürnberg und der Freistaat Bayern. Die restliche Summe musste das Klinikum Nürnberg Süd stemmen. „Ein Unding“, findet Nürnbergs Oberbürgermeister, Dr. Ulrich Maly. „Die Differenz fließt in die Abschreibungen und belastet damit die Bilanz des Klinikums.“ Dabei müssten die Kosten für den Bau und Unterhalt der Krankenhäuser von den Bundesländern übernommen werden, so wolle es der Gesetzgeber. Die Krankenkassen erstatteten den Krankenhäusern lediglich die Behandlungskosten.

Autorin/Autor: Strahler, Unternehmenskommunikation

 
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