"Der Mensch als Schlüssel zum Erfolg"

Seit 1. September ist Prof. Dr. Achim Jockwig neuer Vorstandsvorsitzender

Nun ist es so weit. Seit dem 1. September ist Prof. Dr. Achim Jockwig neuer Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg. Der 52-Jährige wird damit eines der größten kommunalen Krankenhäuser in Deutschland leiten. Er tritt die Nachfolge von Dr. Alfred Estelmann an, der sich nach zehn Jahren an der Spitze in den Ruhestand verabschiedet.

„Das Klinikum Nürnberg ist eines der attraktivsten Krankenhäuser überhaupt“, begründet Jockwig seine Entscheidung für das Klinikum. Ausschlaggebend für ihn war das breite Leistungsangebot und das hohe Qualitätsniveau an den beiden Standorten Nord und Süd sowie im Nürnberger Land. „Außerdem hat mich die sehr vertrauensvolle und offene Abstimmung mit der Stadt als Eigentümer überzeugt. Die Rückendeckung wird mir und den anderen Vorständen helfen.“

An Jockwigs Seite stehen wie bisher die nun mit gleichem Stimmrecht ausgestatteten Vorstände Prof. Dr. Dr. Günter Niklewski (Medizin und Entwicklung), Dr. Andreas Becke (Infrastruktur und Finanzen) und Peter Schuh (Personal und Patientenversorgung).

Medizinische und wirtschaftliche Erfahrung

Auf eine gute Zusammenarbeit freut sich auch Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und heißt den gebürtigen Darmstädter herzlich in Franken willkommen: „Prof. Jockwig hat uns in sehr intensiven Gesprächen sachlich, fachlich und menschlich überzeugt.“ Mit seiner Fähigkeit zur klaren Analyse und langfristig angelegten Strategie passt er genau in das Anforderungsprofil des Verwaltungsrats, der ihn einstimmig ernannt hat: „Das Klinikum ist auf allen Gebieten gut aufgestellt. Wir haben keinen Sanierer gesucht, sondern jemanden, der eine Agenda entwickelt und das Klinikum auf eine sichere finanzielle Basis stellt.“

 

Jockwig ist wie sein Vorgänger Estelmann Mediziner und Ökonom. Angefangen mit dem Zivildienst in der Krankenpflege über das Medizinstudium und die Facharztausbildung sowie die anschließende Managementtätigkeit verfügt er über 30 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen. Er kennt sowohl die medizinisch-pflegerischen Abläufe, als auch die ökonomischen Komponenten aus eigener Erfahrung.

Oberster Auftrag des Klinikums ist und bleibt für ihn, „eine umfassende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung für die der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten“. Von besonderer Bedeutung ist für Jockwig dabei der Mensch: „Die Zufriedenheit der Patienten entscheidet sich letztendlich durch die Zufriedenheit der Mitarbeiter.“ Neben einer ordentlichen Bezahlung der Mitarbeiter sieht der neue Vorstandsvorsitzende Teamgeist und die Wertschätzung der geleisteten Arbeit als besonders wichtig an: „Ich will die Mitarbeiter bei Entscheidungen mitnehmen und überzeugen. Der Mensch ist für mich der Schlüssel zum Erfolg.“

Weichen richtig gestellt

Wie viele andere Krankenhäuser der Maximalversorger in Deutschland steht das Klinikum Nürnberg in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. „Zu allererst brauchen wir eine vernünftige Finanzierung, die die hervorragenden Leistungen unserer Mitarbeiter entsprechend würdigt und uns Raum für Investitionen lässt“, fordert der neue Vorstandsvorsitzende. Der demografische Wandel wird ebenfalls eine große Bedeutung einnehmen: „Einerseits wird es immer mehr ältere Menschen mit mehreren Krankheiten geben, andererseits wird sich der Wettbewerb um junge Menschen und Fachkräfte verstärken.“

Jockwig sieht das Klinikum für die Bewältigung der Aufgaben gut gewappnet: „Wir sind bei weitem kein Sanierungsfall. Ich bin zuversichtlich, dass wir durch gezielte Prozess-Optimierung und kluge Ressourcenauslastung ein stabiles finanzielles Fundament schaffen können. Personell haben wir mit der Gründung der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität und unseren exzellenten Ausbildungsgängen die Weichen bereits richtig gestellt.“

Jockwig wurde 1964 in Darmstadt geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Ab 2009 leitete er die Geschicke der Cognos AG – Hochschule Fresenius und Carl Remigius Medical School im hessischen Idstein, zuletzt war er Vizepräsident der Hochschule und Geschäftsführender Direktor der Carl Remigius Medical School. Vor dieser Tätigkeit war Jockwig als Geschäftsführer im AMEOS Klinikum Halberstadt und im AMEOS Klinikum Anklam-Ueckermünde, als Betriebsleiter im Klinikum Hanau und als Arzt im Management des Klinikums Darmstadt aktiv.

Autorin/Autor: Unternehmenskommunikation

 
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