Neuer Chefarzt der Nephrologie

Prof. Dr. Roland Veelken ist der neue Ärztliche Leiter der Klinik für Innere Medizin 4, Schwerpunkt Nephrologie

Mit Prof. Dr. Roland Veelken trat im April 2017 ein Nephrologe die Nachfolge als Ärztlicher Leiter der Klinik für Innere Medizin 4, Schwerpunkt Nephrologie an, der die Klinik bestens kennt.

Seit 1989 ist der 59-jährige Mediziner in der Nephrologie des Klinikums Nürnberg tätig, seit 1997 als Oberarzt. 2009 wurde er zum Standortleiter und zugleich zum Stellvertreter des Direktors des Lehrstuhles für Innere Medizin und Nephrologie der Universität Erlangen-Nürnberg ernannt.

Verbund mit Erlangen wurde aufgelöst 

Mit dem Weggang von Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt, der die Kliniken der Inneren Medizin 4 des Klinikums Nürnberg und des Universitätsklinikums Erlangen in Personalunion leitete, an die Charité Berlin, wurde auch der Verbund der beiden Kliniken aufgelöst. Veelken setzt trotz dieser Trennung auf gewachsene Gemeinsamkeiten in Forschung und Therapie. „Wir haben viele gemeinsame Interessen und Projekte, das soll auch so bleiben.“

Prof. Dr. med. Rolan Veelken
 

Die Entscheidung zur Auflösung des Klinikverbunds fiel einvernehmlich mit dem Universitätsklinikum Erlangen. „In den Gesprächen zeigte sich, dass wir unterschiedliche Zielsetzungen und Schwerpunkte verfolgen, eine Trennung war daher der beste Weg“, erklärt Prof. Dr. Dr. Niklewski, in der Klinikumsleitung für den Bereich Medizin und Strukturentwicklung verantwortlich. Im Bereich der Transplantationsmedizin werde man aber weiter eng zusammenarbeiten: Die Transplantation wird in Erlangen durchgeführt, die wohnortnahe Nachbetreuung wird wie bisher nierentransplantierter Patienten im Klinikum Nürnberg Süd erfolgen. Das Institut für Präventive Medizin (IPM) bleibt beim Klinikum Nürnberg.

Hohe Expertise für komplexe Krankheitsverläufe

Unverändert bleibt das Leistungsspektrum der Klinik, das die Diagnostik und Therapie aller Nierenerkrankungen, die Betreuung nierentransplantierter Patienten sowie alle modernen Nierenersatzverfahren umfasst. Mit 120 Betten, 4.500 stationären und 11.000 Dialysepatienten sowie mit seiner hypertensiologischen und diabetologischen Expertise zählt die Klinik zu den führenden Einrichtungen der Nierenheilkunde in Deutschland.

Besonders am Herzen liegt Veelken die wachsende Zahl der Patienten, die an Hochdruck und/oder Diabetes mellitus leiden und gleichzeitig Nierenprobleme aufweisen. Deren Lebenserwartung hat sich dank moderner Arzneimitteltherapie erheblich verlängert. Gleichzeitig leiden sie nicht zuletzt aufgrund ihrer Niereninsuffizienz an einer Fülle von kardiovaskulären sowie internistischen Problemen und erweisen sich als besonders anfällig für Infektionskrankheiten. Diese Umstände führen immer wieder zu schwersten Krankheitsverläufen, die oft auch intensivmedizinische Behandlung erfordern.

Veelken wurde 1957 in München geboren, sein Studium der Humanmedizin absolvierte er an der Universität Heidelberg und der University of Indianapolis (USA). Im Jahr 2000 erhielt er die Anerkennung als Facharzt für Nephrologie, seit 2001 ist er Professor für das Fach Innere Medizin und Physiologie. Er ist ausgewiesener Bluthochdruckspezialist. Seine Forschungen auf diesem Gebiet werden seit vielen Jahren fortlaufend nicht zuletzt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.

 

Autorin/Autor: D. Strahler, Unternehmenskommunkation

 
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