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Wenn Regelschmerz und Kinderlosigkeit zur Qual wird - Aufklärung tut not!

Informationsveranstaltung zum Thema Endometriose mit erfahrenen Gynäkologen und Kinderwunsch-Experten am 12. Oktober um 18 Uhr im Klinikum Nürnberg Standort Nord

Wenn Frauen während ihrer monatlichen Regelblutung von heftigen Schmerzen geplagt werden, denken die wenigsten an eine ernsthafte Erkrankung. Doch starke Unterleibsschmerzen sind nicht normal. Laut Professorin Dr. Cosima Brucker, Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde am Klinikum Nürnberg, Universitätsklinik der Paracelsus  Medizinischen Privatuniversität in Nürnberg, sollten diese Beschwerden  „in jedem Fall gynäkologisch abgeklärt werden. Sehr häufig ist eine Endometriose Ursache für Schmerzen bei der Regel, beim Geschlechtsverkehr und auch für ungewollte Kinderlosigkeit zahlreicher Frauen.“ Jede zehnte Frau in Deutschland ist betroffen, darunter auch viele junge Frauen. Durchschnittlich dauert es nach wie vor sechs bis sieben Jahre vom Beginn der Beschwerden bis zur Diagnosestellung. „Dabei ist eine frühe Diagnose wichtig, um rechtzeitig eine Therapie einzuleiten und spätere Unfruchtbarkeit zu  verhindern. Denn immerhin ist eine Endometriose bei jeder zweiten Frau mit unerfülltem Kinderwunsch mit ursächlich für ihre Unfruchtbarkeit“,  so Dr. Andreas Hammel, Zentrum für Reproduktionsmedizin, Erlangen.

Darum tut Aufklärung not! In Zusammenarbeit mit der Europäischen Endometriose Liga e.V. lädt die Klinik für Frauenheilkunde daher am Mittwoch, 12. Oktober 2016, zu einer Informationsveranstaltung über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten ein. Professor Brucker, Chefärztin der Frauenklinik, die Oberärzte des Endometriosezentrums Frank Gisbert und Dr. Christine Hoffmann, der Kinderwunsch-Experte Dr. Rolf Behrens sowie Dr. Dirk Risack, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am Klinikum Nürnberg sprechen über Ursachen, Symptome, Therapieansätze und Erfolgsaussichten. Zudem berichten betroffene Frauen über ihre Erfahrungen.

Endometriose – gutartig aber lästig 

Bei der Endometriose handelt es sich um eine gutartige Wucherung der Gebärmutterschleim-haut. Herde von „versprengtem“ Gebärmuttergewebe können sich an unterschiedlichen Stellen im kleinen Becken ansiedeln. „Das Gebärmuttergewebe baut sich zyklusabhängig durch die Hormonumstellung der Frau auf und ab. Wie in der Gebärmutter kommt es zu Blutungen und           teilweise zu starken Schmerzen. Aber anders als in der Gebärmutter kann das Blut nicht nach außen abfließen. Die Endometrioseherde werden immer größer und es können sich blutgefüllte Zysten oder Verwachsungen bilden“, so Frau Professor Brucker.

Endometriose ist behandelbar. Die Wahl der Therapie wird nach einer  gründlichen gynäkologischen Untersuchung getroffen. Je nach Ausprägung des Krankheitsbildes und der Lebensumstände der Patientin erfolgt der Einsatz von Medikamenten, teilweise auch kombiniert mit einer Operation.

Kostenlose Informationsveranstaltung

am 12. Oktober 2016, 18 Uhr
im Klinikum Nürnberg Nord
Personalkantine
Prof.-Ernst-Nathan-Straße 1
90419 Nürnberg

Referenten:

  • Professorin Dr. med. Cosima Brucker, Chefärztin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Nürnberg
  • Frank Gisbert, Oberarzt und Leiter Endometriosezentrum Klinik für Frauenheilkunde und  Geburtshilfe am Klinikum Nürnberg
  • Dr. med. Christine Hoffmann, Funktionsoberärztin Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Nürnberg
  • Dr. med. Dirk Risack, Oberarzt Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin am Klinikum Nürnberg
  • Dr. med. Rolf Behrens, Zentrum für Reproduktionsmedizin, Erlangen
  • Carola Mägdefrau, Frauen & Mädchen Gesundheitszentrum, Nürnberg

Eintritt frei – keine Anmeldung erforderlich

Weitere Informationen bei:
Europäische Endometriose Liga e. V.
Dr. Ursula Leinemann
Habichtweg 7
21244 Buchholz
Telefon: 04102/23 71 08, Telefax: 04102/66 64 30, Mobil: 0171 822 0186, 
leinemann@endometriose-liga.eu, www.endometriose-liga.eu

Autorin/Autor: Dr. Tuffs

 
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