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Prof. Dr. Christoph Fusch ist neuer Chefarzt der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche am Klinikum Nürnberg

Forschungs-Schwerpunkt: Wachstum und Entwicklung von Frühchen

Die Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche des Klinikums Nürnberg hat einen neuen Chefarzt: Am 1. Juli 2016 hat Prof. Dr. Christoph Fusch die Leitung von Oberärztin Dr. Kathrin Rosenthal übernommen, die seit vergangenem Jahr kommissarisch tätig war. Prof. Fusch wurde zugleich auf den Lehrstuhl für Kinderheilkunde an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (PMU) in Nürnberg berufen.

Die Kinderklinik hat ihren Standort im Klinikum Nürnberg Süd, unter einem Dach mit den Kliniken für Geburtshilfe und Kinderchirurgie. Jährlich versorgt die Kinderklinik rund 5.000 Kinder und Jugendliche stationär und 10.000 ambulant. Mit ca. 3.500 Geburten im Jahr ist die Betreuung von Neugeborenen ein Schwerpunkt der Klinik. 2015 wurden 260 Frühchen (Frühgeborene) intensivmedizinisch versorgt, davon 22 Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1.000 Gramm. Darüber hinaus bietet die  Klinik fast das gesamte Spektrum stationärer pädiatrischer Versorgung an – von der Lungenheilkunde, Infektiologie, Neuropädiatrie bis zur Psychosomatik – sowie eine umfassende ambulante Versorgung.

„Die Nürnberger Kinderklinik ist eine der größten und bedeutendsten Kliniken in Bayern. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe“, sagte der 57-jährige gebürtige Westfale bei einer Pressekonferenz am 12. August 2016. Ideal sei hier die enge räumliche und personelle Vernetzung im Eltern-Kind-Zentrum mit einer starken Geburtshilfe und den chirurgischen Fächern vor Ort, insbesondere der Klinik für Kinderchirurgie. Auch die Verbindung zur Psychosomatik und Kinder- und Jungendpsychiatrie kommt den Patienten zugute.

Forschungs-Schwerpunkte passen zum Klinikum

Klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt von Prof. Fusch ist die Neugeborenenmedizin. Er gilt als einer der Pioniere in Deutschland für die Ernährung früh- und neugeborener Kinder und den Aufbau von Versorgungsstrukturen. „Prof. Dr. Fusch ist ein international renommierter Neonatologe. Seine klinische Expertise und seine Forschungsthemen passen sehr gut zum Klinikum Nürnberg.“, sagte Prof. Dr. Dr. Günter Niklewski, Ärztlicher Direktor des Klinikums Nürnberg. Auch die  Pflegenden freuen sich auf die Zusammenarbeit. „Wir sind gespannt auf neue medizinische Konzepte, die wir gerne gemeinsam mit Prof. Fusch umsetzen wollen“, erklärte Kristina Schröder, stellvertretende Pflegedienstleitung der Kinderklinik.

Prof. Dr. Christoph Fusch
 

Von Tübingen über Zürich,  Bern, Greifswald und Hamilton nach Nürnberg

Sein medizinischer Werdegang führte Prof. Dr. Fusch an die Uni-Kinderklinik Tübingen und dann früh ins Ausland. Nach einem Forschungsaufenthalt am Universitäts-Kinderspital in Zürich habilitierte er sich am Berner Inselspital und war dort als Oberarzt tätig. 1997 folgte er einem Ruf an die Universität Greifswald und übernahm die Professur für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin. Während dieser Zeit baute Fusch das Versorgungskonzept für Perinatalmedizin sowie das Screening von Neugeborenen in Mecklenburg-Vorpommern auf und war von 2005 bis 2007 Direktor des Universitätsklinikums Greifswald. 2008 wechselte er an die McMaster University in Hamilton, Kanada, wo er Lehrstuhlinhaber des Jack Sinclair Research Chair wurde. 

In seinen Forschungsprojekten befasst sich Prof. Fusch vor allem mit der Ernährung von Neugeborenen. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der optimalen Ernährung von Neugeborenen, durch Mutter- und Ersatzmilch-produkte. Frühgeborene Kinder brauchen eine besondere Ernährung, um schon in den ersten Monaten ausreichend an Gewicht zuzulegen und die Reifung außerhalb des Mutterleibs nachzuholen. Dafür reicht die Muttermilch nicht immer aus. In wissenschaftlichen Studien, z.T. mit internationalen Kooperationspartnern, konnte Prof. Fusch nachweisen, dass die gezielte Anreicherung der Muttermilch das Wachstum der Frühchen verstärken und beschleunigen kann.

Umfangreiche Erfahrung in der medizinischen Lehre

An der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität wird Prof. Fusch auch seine große Erfahrung im Unterricht von Medizinstudenten einbringen. „Das Curriculum der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Nürnberg orientiert sich an der innovativen Ausbildung der Mayo-Klinik und ähnelt somit dem kanadischen Studiengang an der McMaster Universität, wo ich gelehrt habe.“ Die´Medizinstudenten lernen dabei nicht nur Fachwissen, sondern frühzeitig den Umgang mit Patienten und ihren medizinischen Problemen. „Die McMaster University ist eine Schmiede des problembasierten Lernens“, so Prof. Fusch.

 

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Autorin/Autor: Unternehmenskommunikation

 
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