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Vom Uniklinikum Erlangen ans Klinikum Nürnberg

Prof. Dr. Michael Lell ist neuer Chefarzt für Radiologie und Nuklearmedizin und Lehrstuhlinhaber für Radiologie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Nürnberg.

„Es ist eine sehr reizvolle Aufgabe, das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin an einem der größten Klinika in Europa zu übernehmen und gleichzeitig neue universitäre Strukturen mitzugestalten.“ Prof. Dr. Michael Lell (47) ist seit Mitte Mai 2016 neuer Chefarzt für Radiologie und Nuklearmedizin am Klinikum Nürnberg und Lehrstuhlinhaber für Radiologie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Nürnberg.

Ausbildung an den Unis Regensburg, München und Erlangen

In Regensburg und München absolvierte der gebürtige Landshuter sein Studium der Humanmedizin. Schon während seiner Doktorarbeit zum Thema „Signalveränderungen in der Magnetresonanztomographie bei Tumoren während und nach Radio-/Chemotherapie“ war Lell von der Radiologie mit ihren unterschiedlichen bildgebenden Verfahren fasziniert. 1998 wurde er Assistenzarzt und wissenschaftlicher Angestellter am Radiologischen Institut des Universitätsklinikums Erlangen, machte dort 2003 seinen Facharzt für Diagnostische Radiologie und wurde  Oberarzt. Bis zu seinem Weggang nach Nürnberg war er als Leitender Oberarzt und ständiger Vertreter des Institutsdirektors tätig.

Prof. Dr. Michael Lell, Chefarzt der Radiologie
 

Neue Aufgabe in Nürnberg: Ein Institut für beide Standorte

Seine Aufgabe in Nürnberg ist es nun, die beiden Institute für Radiologie im Klinikum Nürnberg Nord und im Klinikum Nürnberg Süd zu einem  Institut zusammenzuführen. Lell geht es darum, „ein Institut auf höchstem Niveau mit einem gemeinsamen Team und gemeinsamen Zielen aufzubauen. Er sieht die Radiologie „als ein Querschnittsfach mit vielen Verknüpfungen und Schnittstellen zu anderen Kliniken und Instituten, sowohl in der integrierten Patientenversorgung als auch in der studentischen Lehre“. Dazu sollen neue Lehrkonzepte entwickelt und umgesetzt werden und in der Patientenversorgung die bisherigen Schwerpunkte der Radiologie (Interventionelle Radiologie, Neuroradiologie, Notfallradiologie, kardiale Bildgebung, Kinderradiologie, onkologische Bildgebung) ausgebaut und weiterentwickelt werden.

Minimalinvasive Therapie

Mit bildgestützten minimalinvasiven radiologischen Verfahren können Erkrankungen  „von innen“ (Behandlung über Katheter) und „von  außen“ (computertomografisch oder mit Ultraschall gesteuert) behandelt werden.  Dazu gehören die Wiedereröffnung bzw. Aufdehnung verschlossener und verengter Gefäße oder die thermische und kathetergestützte medikamentöse Therapie von Tumoren und Metastasen.

„Dieser minimal-invasiven Therapie gehört die Zukunft“, meint Lell. „Für den Patienten ist das eine schonende, komplikationsarme Therapieoption, bei der er schon nach zwei bis drei Tage nach der Behandlung wieder nach Hause gehen kann.“

Ausbau der Herzbildgebung

Bei seinem einjährigen Forschungsaufenthalt am „Department of Radiological Sciences an der University of California“ in Los Angeles 2006 beschäftigte sich Lell intensiv mit der Herzbildgebung. „Das interdisziplinäre Arbeiten macht die Herzbildgebung so interessant“. In Erlangen hat er das erste Schwerpunktzentrum für kardiovaskuläre Bildgebung in Bayern zertifizieren können. Diesen Bereich will er im Klinikum Nürnberg Süd, wo bereits eine intensive Zusammenarbeit mit der Kardiologie besteht, weiter ausbauen.

Forschungsschwerpunkte 

Neben der kardiovaskulären Bildgebung werden die onkologische Bildgebung und Intervention sowie die Dosis in der Radiologie Schwerpunkte der Forschungsaktivitäten im Rahmen der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität sein. Lell sieht es „als große Chance eigene wissenschaftliche Konzepte für die noch junge Universität entwickeln zu können“. Die große Patientenzahl biete zudem die Gewähr dafür, sich an vielen Studien beteiligen zu können.

Start in Nürnberg  

Lell freut sich auf die „hoch interessante Stadt Nürnberg und die frisch gebackene Universität“. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern (15 und 11). Seine Hobbys sind Musik, Fotographie, Radfahren und Fußball.

Klinikum Nürnberg als attraktiver Arbeitgeber

Univ.-Prof. Dr. Dr. Günter Niklewski, der als Verantwortlicher für den Bereich „Medizin und Strukturentwicklung“ die Findungskommission des Klinikums Nürnberg leitet, freut sich, mit Lell den „Wunschkandidaten aus einem Feld hochkarätiger Bewerber“ gewonnen zu haben. Die Fülle der Bewerbungen zeige, wie „attraktiv das Klinikum Nürnberg in Kombination mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität für Spitzenmediziner ist“, so Niklewski.

 

 

Autorin/Autor: Bernd Siegler, Unternehmenskommunikation

 
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