Gleichstellungsbeauftragte des Klinikums Nürnberg erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande
Hildegard Koppen (64), Gleichstellungsbeauftragte des Klinikums Nürnberg, bekam im Rahmen einer Feierstunde in München von der bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer das Bundesverdienstkreuz am Bande ausgehändigt.
|
In der Laudatio hob die Mininisterin hervor, dass sich Koppen "seit vielen Jahren in beeindruckender Weise sowohl beruflich als auch ehrenamtlich für die Belange der Pflegenden sowie für die Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Berufe engagiert habe. Damit habe sie sich "große Verdienste um das Gemeinwohl erworben". Koppen arbeitet seit 1966 im Klinikum. Zunächst als Krankenschwester, dann als Stationsleitung und Lehrerin an der Schule für Krankenpflege. Seit 1986 unterrichtete sie im Institut für Fort- und Weiterbildung des Klinikums, dem heutigen cekib. Seit 1998 ist sie Gleichstellungsbeauftragte im Klinikum und initiierte zahlreiche Projekte wie z.B. das Audit "Familie und Beruf", die Ferienbetreuung oder die Kinderbetreuungseinrichtung "Die Schaukel". |
|
Parallel dazu engagierte sie sich seit 1984 im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBFK) für die Belange der pflegenden. Insgesamt 11 Jahre war sie bayerische Landesvorsitzende des DBFK. "Über den Verdienstorden habe ich mich richtig gefreut", sagt Koppen. "Ich habe aber Glück gehabt, dass ich einen Arbeitgeber gehabt habe, der nicht nur mein Engagement wertgeschätzt, sondern auch meine Vorhaben unterstützt hat."
Autorin/Autor: Klinikum Nürnberg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
