Bipolare Störung
Hotline und Psychoedukation: Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie erweitert ihr Angebot für Patienten mit bipolarer affektiver Störung.
Für Patienten mit bipolarer Störung und ihre Angehörigen steht in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie seit Anfang 2012 eine Experten-Hotline zur Verfügung. Oberarzt Dr. Florian Müller-Siecheneder beantwortet aus fachärztlicher Sicht Fragen zum Leben mit einer bipolaren affektiven Störung. Konkrete Therapievorschläge wird es am Telefon allerdings nicht geben. Für die Zukunft ist geplant, dass auch Mitarbeiter anderer Berufsgruppen, z.B. Psychologen oder Sozialpädagogen, über die Hotline zu erreichen sind.
Als aktives Mitglied der Deutschen Gesellschaft für bipolare Störungen (DGBS) bietet die Klinik alle therapeutischen Angebote an, wie sie in der demnächst veröffentlichten S3-Leitlinie gefordert werden. Eine wichtige Rolle kommt dabei dem Thema Psychoedukation, dem Wissen über die eigene Krankheit, zu. Daher findet ebenfalls seit Jahresbeginn jeden Donnerstag von 16:00 bis 17:30 Uhr eine Psychoedukationsgruppe für Patientinnen und Patienten mit bipolarer affektiver Störung statt. Das Angebot richtet sich an die stationären, tagesklinischen und ambulanten Patienten der Klinik mit gesicherter Diagnose einer bipolaren affektiven Störung.
Hotline: (0175) 937 07 44 (jeden ersten Montag im Monat, 16:00 – 18:00 Uhr, nicht in den Schulferien)
Informationen zur Psychoedukationsgruppe: Dr. Florian Müller-Siecheneder, Dipl. Psych. Nathalie Hochdörffer, Tel. (0911) 398-2199
Autorin/Autor: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Klinikum Nürnberg

