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Anerkanntes Hautkrebszentrum

Als erste Klinik in Bayern verfügt die Hautklinik über ein zertifiziertes Hauttumorzentrum. Hier finden Patienten mit Hautkrebs eine optimale und leitliniengerechte Behandlung.

Das erste Hauttumorzentrum Bayerns wurde im Herbst 2009 in der Hautklinik des Klinikums Nürnberg durch die Deutsche Krebsgesellschaft (Onkozert) sowie die LGA InterCert zertifiziert. Von der interdisziplinären und sektorenübergreifenden  Zusammenarbeit profitieren die Patienten. „In einem anerkannten Hauttumorzentrum bekommt jeder Patient eine leitliniengerechte Behandlung, in die alle beteiligten Fachdisziplinen sowie die niedergelassenen Ärzte eingebunden sind“, erklärt Prof. Erwin Schultz, Chefarzt der Hautklinik.

Zu den wichtigsten Kooperationspartnern des Hauttumorzentrums zählen über 70 niedergelassene Ärzte verschiedener Fachdisziplinen, überwiegend Hautärzte. Innerhalb des Klinikums findet eine enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Kliniken und Instituten statt, allen voran Pathologie, Allgemeinchirurgie, Radiologie, Onkologie und Strahlentherapie. Die Therapieempfehlung für die gemeinsamen Patienten wird wöchentlich auf dem Tumorboard erarbeitet.

Psychoonkologische Betreuung möglich

DieZusammenarbeit zwischen Hauttumorzentrum und niedergelassenen Ärzten und ihre Verantwortung in der Nachsorge sind genau geregelt, so dass der Patient jederzeit umfassend betreut wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die psychoonkologische Betreuung sowie die sozialrechtliche Beratung der Patienten. Darüberhinaus vermittelt das Hauttumorzentrum bei Bedarf den Kontakt zu Selbsthilfegruppen.

Stolz auf die Auszeichnung: Dr. Dirk Debus, Pflegedienstleiterin Hannelore Erb, Chefarzt Erwin Schultz und Dr. Axel Mechlin (v.l.n.r.)
 

Das Hauttumorzentrum, in dem im Jahr rund 250 Patienten mit Melanom und 500 Patienten mit weißem Hautkrebs behandelt werden, beteiligt sich an klinischen Studien und ermöglicht den Patienten so den Zugang zu innovativen Medikamenten. Zurzeit laufen mehrere internationale Studien, bei denen mittels einer Krebsimpfung die Tumorzellen durch das körpereigene Immunsystem bekämpft werden sollen.

Hauttumorzentrum

Autorin/Autor: Doris Strahler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 
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