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Klabautermann e.V. - Radeln für den guten Zweck

Fahrradfahren und dabei Gutes tun? Das ist vom 27. bis 29. Juni im Rahmen der Tour Ginkgo möglich. Rund 120 Teilnehmer, darunter auch einige Prominente, werden in ganz Mittelfranken unterwegs sein und in kleineren und größeren Orten Station machen.

Das Ziel der Benefiz-Radtour ist nicht, die Tagesetappen von jeweils 100 Kilometern in kürzester Zeit zurückzulegen, sondern während der Stopps Spenden für den Verein Klabautermann am Klinikum Nürnberg Süd zu sammeln. Schirmherr der Tour ist Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly.

Seit 22 Jahren kümmert sich der Verein Klabautermann in Zusammenarbeit mit dem Eltern-Kind-Zentrum im Klinikum Süd um die individuelle Begleitung und Beratung von Familien mit schwer- und chronisch kranken Kindern während und nach dem Krankenhausaufenthalt.
Benefiz-Radtour: Rund 120 Radfahrer sammeln während der Tour Ginkgo Spenden für den Verein Klabautermann.
 

Die erradelten Erlöse aus der Tour Ginkgo kommen dem Bereich Nachsorge zu Gute. Darüber hinaus sollen mit dem Geld spezielle Angebote für Geschwisterkinder realisiert werden, die sich durch einen Krankheitsfall in der Familie häufig vernachlässigt fühlen.

Die Benefiz-Radsportveranstaltung ist nach 20 Jahren zum ersten Mal zu Gast in Bayern. Initiiert wird sie von der Christiane Eichenhofer-Stiftung. Die Namensgeberin erkrankte als Fünfjährige selbst an Leukämie. Erst nach einer Behandlungsdauer von zwölf Jahren konnte sie als geheilt entlassen werden. Christiane Eichenhofer kennt die Sorgen und Probleme der Betroffenen und ihrer Familien deshalb nur zu gut. Mit ihrem Engagement für die Tour Ginkgo möchte sie ein wenig von der erfahrenen Hilfe zurückgeben und auf die Bedürfnisse, Ängste sowie Nöte schwerstkranker Kinder und ihrer Familien aufmerksam machen.

Das Blatt des Ginkgobaums als Symbol für die Benefiz-Tour ist nicht zufällig gewählt. Der Baum war die erste Pflanze, die nach dem verheerenden Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Hiroshima wieder anfing, gesunde Blätter zu tragen. Er wurde somit zu einem Sinnbild für die Widerstandskraft und den unbesiegbaren Willen zu überleben.

Die dreitägige Benefiz-Radtour wird in den vorangehenden Wochen von verschiedenen Aktionen begleitet, die in jenen Orten stattfinden, in denen die Radler Halt machen. Vereine, Schulen, Gemeinden und Firmen veranstalten zum Beispiel Spendenläufe, geben ein Gemeindefrühstück oder verkaufen Ginkgobäume. Hier werden im Vorfeld Gelder gesammelt, die dann während der Radtour an den jeweiligen Etappenstopps überreicht werden.          

Informationen finden Sie unter www.klabautermann-ev.de und unter www.tour-ginkgo.de.

Autorin/Autor: Kathrin Kalb

 
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