Personalien

Prof. Dr. Dr. Bert Reichert (54), Chefarzt der Klinik für Plastische, Wiederherstellende und Handchirurgie, Zentrum für Schwerbrandverletzte im Klinikum Nürnberg, wurde auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV) für die Dauer von zwei Jahren zum Präsidenten der DGV gewählt. Die Gesellschaft vertritt alle 24 Verbrennungszentren in Deutschland und die in der Behandlung Brandverletzter tätigen Ärzte und Naturwissenschaftler. Sie fördert die Forschung und Therapie im Bereich der Behandlung Brandverletzter. Reichert will die zwei Jahre nutzen, um die medizinische Versorgung von Brandverletzten in Deutschland weiter zu verbessern. Da in den letzten Jahren die Probleme mit Infektionskrankheiten bei der Behandlung von brandverletzten Patienten deutlich zugenommen haben, will sich die DGV dieses Themas verstärkt annehmen. Zum ersten Mal hat daher die Mitgliederversammlung Privatdozent Dr. Heinz-Michael Just (61), Chefarzt des Instituts für Klinikhygiene, Medizinische Mikrobiologie und Klinische Infektiologie im Klinikum Nürnberg, für zwei Jahre zum Beirat für Hygienefragen und Infektionsprävention in den DGV-Vorstand gewählt.

 

Roswitha Weidenhammer (55) ist vom Vorstand für drei Jahre zur neuen Gleichstellungsbeauftragten berufen worden. Weidenhammer kam 1986 als Diplom-Verwaltungswirtin in die Organisationsabteilung des Klinikums. Sie betreute in organisatorischer Hinsicht den Pflegedienst sowie die Institute und diverse Verwaltungsabteilungen und war für die Umsetzung vieler Projekte verantwortlich (z.B. Modulbestellsystem). Seit Dezember 2008 war sie stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte. In den nächsten drei Jahren will sie sich insbesondere um den Bereich Beruf und Familie mit dem Schwerpunkt Pflege und Betreuung kümmern. Weitere Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit werden neben der Förderung von Frauen zur Übernahme höherwertiger Tätigkeiten unabhängig von ihrem familiären Status oder ihres Alters vor allem in der Umsetzung von Gender Mainstreaming als durchgängiges Leitprinzip im Klinikum liegen. Zu Gender Mainstreaming gehören Themen wie z.B. der moderne Rollentausch zwischen Vater und Mutter oder auch die Etablierung und Gestaltung von Teilzeit in Leitungsfunktionen gleichermaßen für Männer und Frauen.

 

Dr. Marion Dunkel (44) und Dr. Corinna Drebenstedt (45) von der Geriatrischen Tagesklinik im Klinikum Nürnberg wurden auf dem 24. Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt für ihr neues, fachübergreifendes Programm zur Behandlung chronischer Schmerzzustände bei hochbetagten Patienten mit dem 1. Posterpreis ausgezeichnet. Die beiden Ärztinnen hatten im April 2011 ein vierwöchiges Komplex-Programm ins Leben gerufen, das Ergo-, Physio- und Psychotherapie, Bewegungsübungen, soziale Beratung, ärztlich geleitete Schmerzschulung sowie eine internistisch-geriatrische Behandlung umfasst. Dabei vermittelt ein interdisziplinäres Expertenteam den Patienten, die an verschiedenen Erkrankungen leiden, deren Hauptsymptom aber Schmerz ist, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für einen veränderten Umgang mit ihren Schmerzen. Inzwischen haben 22 Gruppen mit jeweils sechs Patienten das Programm durchlaufen – mit großem Erfolg.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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