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Kinderklinik - Kinderambulanz erstrahlt in neuem Glanz

Vergnügt spielt die kleine Rebekka im offenen Rondell der frisch umgestalteten Kinderambulanz im Klinikum Nürnberg Süd. In der Spielküche kocht sie heute für ihre Mutter Ulrike Scherer ein leckeres Mahl.

Die Zweijährige hat einen angeborenen Herzfehler, der im Klinikum festgestellt wurde. Seitdem wird sie dort von einem Ärzteteam begleitet und ist regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen in der Kinderklinik.

Die helle und warme Atmosphäre der neuen Kinderambulanz hat den beiden auf Anhieb gut gefallen. „Wir fühlen uns hier super aufgehoben. Und jetzt auch noch der tolle Umbau. Alles hier ist modern, offen und vor allem freundlich“, sagt Scherer. Die Anmeldung ist jetzt einladend, der Spiel- und Wartebereich großzügig, die Untersuchungsräume neu angeordnet und die Röntgengeräte sind ganz neu.

Jedes Jahr betreut die Kinderambulanz der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche sowie der Klinik für Kinderchirurgie knapp 19.000 Notfallpatienten.

 

 „Da ist von Atemwegsinfekten bis hin zu richtig schweren Notfällen alles mit dabei“, wissen Prof. Jan-Holger Schiffmann, Chefarzt der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche, und Oberärztin Dr. Kathrin Rosenthal. Bei jedem Patienten, der eingeliefert wird, müssen Ärzte und Pflegekräfte rasch beurteilen, wie dringend Hilfe gebraucht wird – und das rund um die Uhr, auch am Wochenende und an Feiertagen.

Kurze Wege

Die Ambulanz ist somit das Herzstück der Klinik, hier laufen alle Fachrichtungen zusammen. „Für uns Ärzte ist die Nähe aller Fachdisziplinen in idealer Weise gegeben“, betont Dr. Karl Bodenschatz, Chefarzt der Kinderchirurgie. Innerhalb kürzester Zeit können sämtliche diagnostische Möglichkeiten wie Ultraschall, Laboruntersuchungen oder ein EEG (Hirnstrommessung) durchgeführt werden. „Diese umfassende Maximalversorgung ist in Nürnberg einmalig.“

Rebekkas Mutter findet auch die Malecke und die Liegeflächen für müde oder erschöpfte Kinder eine „klasse Idee“. Mit eigens gemalten Werken ist dieser Bereich nun verschönert und wirkt kindgerecht. Während sich die Kleinen mit Spielsachen beschäftigen, kickern die Jugendlichen, um sich die Wartezeit zu verkürzen.

Das sind aber nicht die einzigen Neuerungen. Speziell für die Bedürfnisse von Eltern und Kindern wurden große Toiletten mit Wickelmöglichkeit sowie neue Einschlaf- und Aufwachräume für die Narkose eingerichtet. Die ganz kleinen Patienten aus der Neugeborenenstation, die zu Ultraschalluntersuchungen müssen, können ab sofort direkt in den Untersuchungsraum gebracht werden, ohne an den anderen kranken Patienten vorbeizumüssen. Das senkt das Ansteckungsrisiko für die anfälligen Säuglinge.

Besonders stolz ist die Kinderambulanz auf die zwei neuen Radiologie-Geräte. „Sie sind exakt auf die Anforderungen für Kinder abgestimmt“, so Dr. Anna Schiefer, Oberärztin der Kinderradiologie. Durch neueste Technik kann die Strahlenbelastung für die Jüngsten um 90 Prozent verringert werden.

Die Schönheitskur der Kinderklinik hat sich auch aus Sicht der Pflegedienstleitung des Eltern-Kind-Zentrums, Judith Peltner, gelohnt: „Die Eltern können sich aus dem Trubel zurückziehen, aber werden von uns trotzdem immer gesehen.“

Gerade als die kleine Köchin Rebekka mit dem Kochen in der Kinderküche fertig ist, darf sie mit ihrer Mutter in den Behandlungsraum. Die Wartezeit verging wie im Flug.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auf den Internetseiten der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche und der Kinderchirurgie.

Autorin/Autor: Laura Gran

 
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