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Heil- und Wildkräuter - Eine Wohltat für die Lunge

Das Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) wächst bevorzugt in schattigen Laubwäldern, in der Nähe von Gebüschen, an Bachläufen und auf kalkhaltigen lehmigen Böden.

Das Raublattgewächs ist behaart und entfaltet schon im zeitigen Frühjahr seine Blüten, die von einer roten in eine blauviolette Färbung übergehen. Grund hierfür ist der im Zellsaft enthaltene, zu den Anthocyanen zählende Farbstoff, der wie ein Indikator bei ph-Wertveränderung seine Farbe wechselt. Im basischen Milieu ist die Blüte blau und im sauren Bereich rot. Oft sieht man an einer Pflanze gleichzeitig zwei bis drei Blütenfarben, weshalb man die Blume auch „Brüderchen und Schwesterchen“ nennt.

In der modernen Medizin kommt die Pflanze selten zum Einsatz, aber sie ist ein Heilkraut, das als Tee oder Frischsaft bei allen Bronchial- und Lungenbeschwerden eingesetzt werden kann.

Lungenkraut
 

Der botanische Name „pulmonaria“ stammt vom Lateinischen „pulmo“ ab, was „Lunge“ bedeutet. Außerdem wird es angewendet bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, hier lindert es z.B. Magen- Darmentzündungen und Durchfall.

Die Blätter sind zudem vielseitig in der Küche verwendbar: als vitaminreiche Beimischung zu Salaten, in Suppen, Kartoffelgerichten, Kräutersaucen, -butter und -quark.      

Nähere Information bei Brigitte Addington (zertifizierte Wildkräuterexpertin und Fachkrankenschwester) und beim „Zentrum für Kräuterkundige weltweit“, www.sonnetra.com, Tel. (09131) 9317296

Autorin/Autor: Brigitte Addington

 
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