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Geriatrische Rehabilitation - Lebensqualität im Alter

Lebensqualität im Alter bedeutet vor allem, fit und selbstständig zu sein. Ob in der eigenen Wohnung, im eigenen Haus oder im Seniorenwohnheim – eine möglichst unabhängige Lebensführung ist von großer Bedeutung.

Allerdings treten mit zunehmendem Alter oft behandlungsbedürftige Erkrankungen auf, in der Regel nicht nur eine, sondern mehrere. Kommt dann noch ein schweres Ereignis hinzu, zum Beispiel ein Sturz, der Ersatz von Hüft- oder Kniegelenk, eine schwere Erkrankung wie eine Lungenentzündung oder ein Herzinfarkt, dann ist schnell die eigenständige Lebensführung gefährdet.

Die Geriatrische Rehabilitation des NürnbergStifts will den Betroffenen wieder auf die Beine helfen – und das auf höchstem Niveau. Das belegt die Zertifizierung der Einrichtung nach den Anforderungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) sowie nach deutschen und internationalen Normen.
 

„Externe Gutachter haben unsere ärztlichen, therapeutischen und pflegerischen Abläufe im ambulanten und stationären Bereich unter die Lupe genommen und ausgezeichnet“, freut sich Dr. Ralf Cramer-Ebner, Oberarzt in der Geriatrie des Klinikums und ärztlicher Leiter der Geriatrischen Reha des NürnbergStifts.

Seit 2010 steht die Geriatrische Reha des NürnbergStifts unter ärztlicher Leitung der Klinik für Geriatrie des Klinikums Nürnberg. „Unser Ziel ist es, die Menschen wieder nach Hause zu bringen“, betont Cramer-Ebner. Die umfangreichen und auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnittenen Angebote sollen helfen, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden und die Selbstbestimmtheit im Alltag wieder zu gewinnen.

Die Behandlung setzt sich dabei aus vielen, aufeinander abgestimmten Bausteinen zusammen. Unter fachärztlicher Betreuung und Leitung wird zunächst ein individueller Therapieplan zur Förderung von Mobilität, Fertigkeiten im Alltag und auch der geistigen Leistungsfähigkeit erstellt. Alle Therapieformen finden unter ärztlicher Leitung der Geriatrie des Klinikums statt. Besonders geschultes und erfahrenes Personal bieten physikalische Therapie, Logo- und Ergotherapie, Muskelaufbautraining, neurophysiologische Behandlungen, Geh- und Rückenschule, Massagen und Übungen zur Verbesserung der Feinmotorik. Insbesondere die Arbeit der Pflegekräfte zielt auf Training zur Selbsthilfe bei alltäglichen Verrichtungen und Haushaltstätigkeiten.

Neben der stationären Rehabilitation mit 44 Plätzen besteht auch die Möglichkeit der ambulanten Behandlung. In der Regel wird der Patient dann täglich von einem Fahrdienst zu Hause abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht. Tagsüber erfolgt die Betreuung und Rehabilitation in der Einrichtung der stationären Rehabilitation.

Um die Wirkungen geriatrischer Rehabilitation auch wissenschaftlich zu untermauern, beteiligt sich die Geriatrische Reha des NürnbergStifts seit Jahren auch an der „Geriatrie in Bayern-Datenbank“ (GiB-DAT). Deren jüngste Studie kommt zu dem eindeutigen Ergebnis, dass die stationäre geriatrische Rehabilitation „nicht nur erfolgreich, sondern auch nachhaltig“ ist. Rund 87 Prozent der Patienten können nach Beendigung der geriatrischen Rehabilitation wieder in eine private Wohnung zurückkehren, rund 94 Prozent davon waren nach einem halben Jahr immer noch dort anzutreffen. „Das sind für die Patienten und für uns sehr gute Zahlen“, freut sich Cramer-Ebner.  

Weitere Informationen bei der Geriatrischen Rehabilitation des NürnbergStifts unter Tel. (0911) 215 31-760 oder unter www.nuernbergstift.de.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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