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Stiftung Klinikum Nürnberg - "Neue Gestaltungsräume schaffen"

Das Klinikum Nürnberg geht stiften. Mit der Gründung einer eigenen Stiftung will das Klinikum Nürnberg mit Hilfe kleiner und großer Förderer wichtige Investitionen in Diagnose und Therapie, in Gebäude und in das Ambiente im Krankenhaus auf den Weg bringen.

Die Stiftung ist neben der gesetzlichen Krankenhausfinanzierung ein wichtiges Standbein, um neue Gestaltungsräume zu schaffen“, betont Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann.

Vorsitzender der Stiftung ist Klaus Wambach, der ehemalige Vorstand des Klinikum. Wenn ich ein kleines bisschen von dem zurückgeben kann, was ich an Hilfe und Unterstützung nach meinem Unfall bekommen habe, dann tue ich das gerne“, begründet Wambach sein ehrenamtliches Engagement. Der langjährige Klinikum-Vorstand ist seit einem Unfall vor vier Jahren querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl.
Stadtkämmerer Harald Riedel, Stiftungsvorsitzender Klaus Wambach und Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann (v.l.n.r.) wollen mit der Gründung einer Stiftung Klinikum Nürnberg neue finanzielle Spielräume schaffen.
 

„Das war damals eine sehr schlimme Situation, mich hat aber ein riesiges soziales Netz aufgefangen, vor allem das Klinikum Nürnberg hat sich rührend um mich gekümmert“, berichtet Wambach. Aus seiner langjährigen Tätigkeit weiß er genau, wie es um die Finanzen kommunaler großer Krankenhäuser in Deutschland bestellt ist: „Seit Jahren sind die Einnahmen gedeckelt, während die Preise etwa für Energie, Arzneimittel und vor allem die Personalkosten steigen.“ Aus eigener Erfahrung weiß Wambach, dass sich das Klinikum „bei großen, aber auch kleineren Investitionen zur Decke strecken“ müsse.

Um den Anspruch, den Bürgern die qualitativ beste ärztliche und pflegerische Betreuung zu bieten, weiterhin realisieren zu können, geht das Klinikum in die Offensive und gründet als eines der wenigen großen Krankenhäuser in Deutschland eine eigene Stiftung. Die Stiftung Klinikum Nürnberg ist eine Treuhandstiftung, Treuhänder ist dabei die Stiftung „Stifter für Stifter“. „Das ist ein Stiftungsmodell mit sehr niedrigen Verwaltungskosten“, erläutert Harald Riedel, Kämmerer der Stadt Nürnberg.

Riedel freut sich über die Stiftungsneugründung: „Das ist ein guter Tag für das Klinikum Nürnberg, für Nürnberg und für die Stiftungslandschaft und das ehrenamtliche Engagement in der Stadt.“ Er geht davon aus, dass die Klinikum-Stiftung ein großes Potenzial besitze, schließlich gebe es „viele dankbare Patienten, die dem Klinikum gerne etwas zurückgeben würden“.

Das ist nun mit der neuen Stiftung in Form von Zustiftungen und von Spenden möglich. Das Geld soll in neueste medizinische Geräte, in Fortbildungen für Ärzte und Pflegende, in neue Gebäude, aber auch in die Ausgestaltung von Aufenthaltsräumen und Ruhezonen, für einen Patientenshuttle oder für Parkbänke auf dem weitläufigen Gelände dienen. „Es geht um große Dinge und es geht um Kleinigkeiten“, betont Klinikum-Vorstand Estelmann. „Die Patienten befinden sich immer in einer Ausnahmesituation, sie müssen sich hier im Klinikum auch wohl fühlen.“

Bereits jetzt wird das Klinikum großzügig von der „Theo und Friedl Schöller-Stiftung“ im Bereich des Zentrums für Altersmedizin sowie der „Dr. Hans und Dr. Elisabeth Birkner Stiftung“ im Bereich der chirurgischen Fachgebiete gefördert und erhält darüber hinaus viele größere und kleinere Spenden. Die Stiftung Klinikum Nürnberg soll nun, so Wambach, „auch für weitere Bereiche eine dauerhafte und nachhaltige Unterstützung des Klinikums gewährleisten“.          

Weitere Informationen über die Stiftung Klinikum Nürnberg bei Simone Sellner unter Tel. (0911) 398 -7338.

Bankverbindung
Sparkasse Nürnberg
BLZ: 76050101
Konto Nr. 11570603
IBAN: DE 15 760 5010 1001 1570 603
BIC: SSKNDE77XXX

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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