Sanitätseinsatz - Ehrenamt im Stadion

Sie sind bei jedem Heimspiel des 1. FC Nürnberg dabei, jedoch nicht auf dem Rasen, sondern abseits des Spielfelds: die ehrenamtlichen Rettungsassistenten und-sanitäter. Insgesamt rund 100 Sanitäter aller Nürnberger Hilfsorganisationen sind bei einem Bundesliga-Spiel dabei.

Ein Teil der Einsatzkräfte, die regelmäßig im Stadion vor Ort sind, rekrutiert sich aus Mitarbeitern des Klinikums Nürnberg, die ehrenamtlich für das Bayerische Rote Kreuz (BRK), Kreisverband Nürnberg-Stadt, tätig sind.

„Für uns ist es eine Freude, im Team anderen Menschen zu helfen“, sagt Oliver Kulhanek, stellvertretender Einsatzleiter beim 1. FCN und Mitglied im Nürnberger BRK und im normalen Leben Personalsachbearbeiter im Klinikum. Insgesamt 14 Frauen und Männer umfasst die ehrenamtliche Klinikum-BRK-Crew im Stadion.
Marcus Vill (liegend), Franzi Schmidt, Sandra Brünner, Mona Stolz, Denise Dalheimer und Marius Sommerfeld (1. Reihe v.l.n.r.) sowie Dr. Matthias Wagner, Marc Nettelmann, Marcus Gründer, Oliver Kulhanek und Oliver Poschner (2. Reihe v.l.n.r.)
 

Es ist eine bunte Mischung: zwei Ärzte aus der Allgemeinchirurgie, einer aus der Notaufnahme und eine Ärztin aus der Gastroenterologie, eine Krankenschwester und ein Krankenpfleger aus der Notaufnahme und einer aus der Allgemeinchirurgie, ein Medizinischer Fachangestellter aus dem Ambulanten BehandlungsCentrum, eine Schülerin und ein Schüler des Centrums für Pflegeberufe, eine MTRA-Auszubildende sowie eine Absolventin des Freiwilligen Sozialen Jahres in der Hals-, Nasen- und Ohrenklinik.

Ob Temperaturen im zweistelligen Minusbereich wie beim Spiel gegen Borussia Dortmund oder brisante Derbys gegen Fürth und München – die BRK-Truppe ist darauf vorbereitet, bei Verletzungen, Kreislauf-Zusammenbrüchen und vielen weiteren kleinen und zum Teil auch großen Zwischenfällen sofort erste Hilfe zu leisten. Das Team ist nicht nur im Stadion im Einsatz, sondern bei allen Großveranstaltungen in Nürnberg wie bei Rock im Park, Klassik-Open-Air oder beim Norisring-Rennen.

Doch Heimspiele des 1. FCN sind für sie etwas Besonders: „Wir sind alle bekennende Club-Fans und hoffen natürlich dass der Club in der ersten Liga bleibt, denn es gibt Schöneres als zu den Spielterminen der Zweiten Liga, also am Sonntagmittag oder am Montagabend, im Stadion zu sein“, meint Kulhanek, der schon seit über 30 Jahren ehrenamtlich als Sanitäter tätig ist.   

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
Es öffnet sich eine Seite auf klinikum-nuernberg.de mit Notfallinformationen
Bitte spenden sie
Abstandhalter
AbstandhalterMarke Stadt Nürnberg

Übersicht

Aktuelles

Unternehmen

Bildung

Partner

Service

Zentren