Personalien

Dr. Alfred Estelmann (59), seit 1997 Vorstand des Klinikums Nürnberg, wurde vom bayerischen Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber mit der Bayerischen Staatsmedaille für Verdienste um die Gesundheit ausgezeichnet. Estelmann habe „sich in seiner langjährigen Tätigkeit große Verdienste um die Entwicklung des Klinikums Nürnberg erworben“. Das Klinikum sei mit 2.184 Betten nicht nur eines der größten Krankenhäuser Europas in kommunaler Trägerschaft, sondern „auch ein herausragendes Beispiel für ein erfolgreiches kommunales Krankenhaus“. Huber rühmte in seiner Laudatio Estelmanns tragende Rolle bei großen Baumaßnahmen des Klinikums wie z.B. des Dr. h.c. Theo Schöller-Hauses im Klinikum Nürnberg Nord oder des Herz- und Gefäßzentrums im Klinikum Nürnberg Süd. Darüber hinaus hob der Minister das große soziale Engagement von Estelmann hervor: „Er setzt sich seit Jahren sehr für die medizinische Versorgung von Menschen ohne Aufenthaltsrecht ein.“

 

Hildegard Koppen (64), Gleichstellungsbeauftragte des Klinikums Nürnberg, bekam im Rahmen einer Feierstunde in München von der bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (r.) das Bundesverdienstkreuz am Bande ausgehändigt. In der Laudatio hob die Ministerin hervor, dass sich Koppen „seit vielen Jahren in beeindruckender Weise sowohl beruflich als auch ehrenamtlich für die Belange der Pflegenden sowie für die Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Berufe engagiert habe. Damit habe sie sich „große Verdienste um das Gemeinwohl erworben“. Koppen arbeitet seit 1966 im Klinikum. Zunächst als Krankenschwester, dann als Stationsleitung und Lehrerin an der Schule für Krankenpflege. Seit 1986 unterrichtete sie im Institut für Fort- und Weiterbildung des Klinikums, dem heutigen cekib. Seit 1998 ist sie Gleichstellungsbeauftragte im Klinikum und initiierte zahlreiche Projekte wie z.B. das Audit „Familie und Beruf“, die Ferienbetreuung oder die Kinderbetreuungseinrichtung „Die Schaukel“. Parallel dazu engagiert sie sich seit 1984 im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBFK) für die Belange der Pflegenden. Insgesamt elf Jahre war sie bayerische Landesvorsitzende des DBFK. „Über den Verdienstorden habe ich mich richtig gefreut“, sagt Koppen. „Ich habe aber Glück, dass ich einen Arbeitgeber habe, der nicht nur mein Engagement wertgeschätzt, sondern auch meine Vorhaben unterstützt.“

 

Prof. Dr. Bert Reichert (53), Chefarzt der Klinik für Plastische, Wiederherstellende und Handchirurgie, Zentrum für Schwerbrandverletzte im Klinikum Nürnberg Süd, wurde zum außerplanmäßigen Professor der Universität Regensburg berufen. Nach seinem Abitur in Oldenburg absolvierte Reichert das Medizinstudium in Hannover, machte seinen Facharzt in Chirurgie (1993), Plastische Chirurgie (1996), Handchirurgie (1997) und Plastische und Ästhetische Chirurgie (2004). Seine berufliche Laufbahn als Arzt begann er 1986 in der Klinik für Allgemeinchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover, 1995 wurde er Oberarzt und wechselte 1996 als Leitender Arzt für Plastische Chirurgie in das Krankenhaus Stadtlohn sowie schließlich 1998 an die Medizinische Universität in Lübeck. 2004 wurde er zum Chefarzt im Klinikum Nürnberg berufen. Seiner Lehrverpflichtung als außerplanmäßiger Professor für Plastische Chirurgie kommt er nun in Regensburg nach.

 

Dr. Michael Rottmann (41), Oberarzt in der Klinik für Onkologie und Hämatologie, ist Koordinator des Interdisziplinären Onkologischen Zentrums (IOZ) im Klinikum Nürnberg sowie des Comprehensive Cancer Center Erlangen-Nürnberg (CCC) am Standort Nürnberg. Nach seinem Medizinstudium in Göttingen und Lübeck absolvierte Rottmann sein praktisches Jahr in der Onkologie des Klinikums und machte nach der Weiterbildungszeit zum Internisten, die er im Städtischen Klinikum Esslingen absolvierte, 2008 seinen Facharzt für Hämatologie und Internistische Onkologie wieder am Klinikum Nürnberg. Seit Juni letzten Jahres ist Rottmann Oberarzt in der Onkologie und seit Juli Koordinator des IOZ, das die onkologische Kompetenz im Klinikum vernetzt und strukturiert. Als Leiter des IOZ wurde Onkologie-Chefarzt Prof. Martin Wilhelm berufen, als Stellvertreter Pathologie-Chefarzt Prof. Thomas Papadopoulos. Rottmann ist zudem Koordinator des CCC am Standort Nürnberg. Im CCC arbeitet – gefördert von der Deutschen Krebshilfe – das Klinikum Nürnberg mit dem Universitätsklinikum Erlangen eng zusammen, um die Behandlung von Patienten mit onkologischen Erkrankungen weiter zu optimieren. Zum stellvertretenden Direktor des CCC Erlangen-Nürnberg wurde Prof. Joachim Ficker, Chefarzt der Pneumologie im Klinikum Nürnberg, berufen.

 

Dr. Kerstin Schäfer-Eckart (51), Oberärztin in der Klinik für Onkologie und Hämatologie, hat die Leitung der Abteilung für Knochenmarktransplantation an der Medizinischen Klinik 5 übernommen. Sie arbeitet seit 1987 an der Klinik für Onkologie. 1995 hat sie zusammen mit Prof. Hannes Wandt die allogene Blutstammzelltransplantation im Klinikum aufgebaut und die autologen Blutstammzelltransplantationen weiter entwickelt. Seither wurden über 1.000 autologe und über 400 allogene Blutstammzelltransplantationen von verwandten und nicht verwandten Stammzellspendern durchgeführt. Unterstützt wird sie künftig von den Oberärzten Dr. Sabine Dressler und Dr. Knut Wendelin.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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