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Heil- und Wildkräuter - Reich an Mineralstoffen und Vitaminen

Von Gärtnern wird die Vogelmiere (Stellaria media) oft als lästiges Unkraut bezeichnet, da jedes einzelne Gewächs bis zu 15.000 Samen bilden kann, die Ausläufer im Boden bis zu 40 Zentimeter lang werden und aus einer Pflanze bis zu fünf Generationen hervor gehen können.

Doch schon Pfarrer Sebastian Kneipp, ein Verfechter der natürlichen Heilverfahren, empfahl im 19.Jahrhundert bei Entzündungen der Atemwege und Bronchitis als schleimlösendes Mittel einen Aufguss der Vogelmiere.

Das Nelkengewächs ist jedoch auch ein schmackhaftes Wildkraut und ein wertvoller Lieferant von Mineralstoffen und Vitaminen. 150 Gramm Vogelmiere liefern den gesamten Tagesbedarf an Eisen, Kalium und Vitamin C. Zusätzlich sind Saponine, Magnesium, Calcium, und Provitamin A enthalten.

Vogelmiere
 

Das frische Kraut in den Salat geben oder wie Petersilie verwenden – einfach köstlich. Durch ihre positive Wirkung auf den Stoffwechsel ist die Vogelmiere ein wahrer Jungbrunnen und kann außerdem durch ihre kühlende Wirkung vielerlei Hautbeschwerden, wie z.B. Ekzeme, Furunkel und Nesselsucht lindern.

Schon an milden und sonnigen Frühlingstagen kann man das frische Grün der Vogelmiere ernten. Auf stickstoffreichen Böden begleitet die Pflanze uns das ganze Jahr.

 

Nähere Informationen bei Brigitte Addington (zertifizierte Wildkräuterexpertin und Fachkrankenschwester) und beim „Zentrum für Kräuterkundige weltweit“, www.sonnetra.com, Tel. (09131) 9317296.

Autorin/Autor: Brigitte Addington

 
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