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Verein "Hilfe für Krebskranke e.V." - Das Wünschenswerte möglich machen

Gute Medizin kostet viel Geld. Und gute Medizin ist mehr als modernste Verfahren und fachliche Kompetenz. Menschliche Zuwendung und eine angenehme Krankenhausatmosphäre beeinflussen den Heilungsprozess ebenfalls positiv. Gerade in Zeiten knapper Mittel sind Kliniken dabei auf Spender und Fördervereine angewiesen.

Der Verein „Hilfe für Krebskranke“ unterstützt seit über 30 Jahren die Onkologie des Klinikums. Dr. Matthias Everding (2.v.l.), Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Nürnberg und Vorsitzender des Vereins, überreicht hier einen Scheck an die Palliativstation und die Einheit für Knochenmarktransplantation. (v.l.n.r.)

Spendenübergabe
 

Da immer häufiger nur noch das medizinisch Notwendige bezahlt wird, bleibt das medizinisch Wünschenswerte nicht selten auf der Strecke. In dieser Lage ist Prof. Martin Wilhelm, Chefarzt der Klinik für Onkologie und Hämatologie im Klinikum Nürnberg, froh, den Verein „Hilfe für Krebskranke e.V.“ hinter sich zu wissen: „Der Verein ermöglicht es uns, zusätzliche Leistungen anzubieten, das bereits Erreichte zu sichern und auszubauen.“

Seit 1978 unterstützt der Verein die Klinik für Onkologie im Klinikum, eine der größten Krebskliniken Deutschlands. „In den über 30 Jahren kamen sehr viele große und kleine Spenden verschiedensten Projekten der Klinik zu Gute“, erläutert Dr. Matthias Everding, Vereinsvorsitzender und Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Nürnberg. Die Liste der Projekte, die der Verein angeschoben hat und dauerhaft unterstützt, ist lang, das Spektrum der Förderung umfassend.

Im seit 2007 initiierten Projekt „Familien leben mit Krebs“ geht es darum, nicht nur krebskranken Patienten, sondern auch deren Kinder und Familienangehörige zu unterstützen. Familien sollen bei ihrem gemeinsamen Kampf gegen den Krebs gestärkt werden. Bausteine davon sind die Kinderspielecke, die Kinderbetreuung, das Angebot „Kaffee und Kuchen“ im Klinikfoyer, Malworkshops für Eltern und Kinder, Beratungsangebote und eine wöchentliche Telefonsprechstunde. Darüber hinaus fördert der Verein u.a. Musiktherapie für krebskranke Patienten und Kosmetikseminare während und nach einer Chemotherapie.

„Der Verein unterstützt uns dabei, eine Atmosphäre zu schaffen, die den Patienten hilft, gesund zu werden“, erläutert Chefarzt Wilhelm. „Darüber hinaus fließen aber viele Spendengelder direkt in die wirksame Bekämpfung von Krebskrankheiten.“ So fördert der Verein die Durchführung von klinischen Studien zur Immuntherapie oder zur Verbesserung der Behandlung von Lymphknotenkrebs. Finanzielle Hilfen ermöglichen es Ärzten der Klinik, an wichtigen nationalen und internationalen Kongressen teilzunehmen. Neue Erkenntnisse finden auf diesem Weg schnell Eingang in den medizinischen Alltag der Klinik. Jüngst ermöglichte der Verein mit einer Spende über 30.000 Euro eine bessere Ausstattung des Neubaus der Palliativstation.

Dass der Verein ohne Nebenkosten und Spesen arbeitet, ist zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen zu verdanken und macht ihn für viele kleine und große Spender interessant. „Alle Einnahmen kommen direkt dem Bereich Forschung, Therapie und psychosozialer Betreuung zugute“, versichert Vereinsvorsitzender Everding.

Er freut sich über jede Zuwendung – vom Adventssingen in einer kleinen Dorfkirche über Erlöse von privaten Aktionen wie „Spenden statt Geschenken“ bei Dienstjubiläen und runden Geburtstagen bis zu großen Benefizveranstaltungen im Nürnberger Serenadenhof und Vermächtnissen.

 

Weitere Informationen über den gemeinnützigen Verein „Hilfe für Krebskranke e.V.“ unter www.krebshilfe-nuernberg.de. Das Spendenkonto bei der Sparkasse Nürnberg (BLZ: 760 501 01) hat die Kontonummer: 1 194 111, IBAN: DE05 7605 0101 0001 1941 11.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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