Onkologie - Trauerkreis für Lebenspartner

Der Tod ist ein schmerzhaftes Ereignis. Besonders schwer ist er für die Ehe- und Lebenspartner von Patienten, die den Kampf gegen den Krebs am Ende doch verlieren.

Oft waren die Pflegekräfte der onkologischen Stationen in den letzten Wochen die einzigen Personen, mit denen sie offen und ehrlich über ihre Ängste und ihre Trauer sprechen konnten. Mit dem Tod sind sie dann plötzlich alleingelassen mit ihrer Trauer.

Für die Ehe- und Lebenspartner gibt es nun ein ganz besonderes Angebot der Klinik für Onkologie. Gaby Colaianni, Pflegerische Stationsleiterin der Station 12 II West, bietet seit Juli 2011 einen Trauerkreis für sie an. Dafür bringt Colaianni neben einer kirchlichen Trauerkreis-Fortbildung ihre mehrjährige Erfahrung aus den Trauerkreisen ihrer katholischen Pfarrgemeinde mit.
 

Finanziell unterstützt wird sie dabei vom Verein „Hilfe für Krebskranke“.

Unter ihrer Anleitung gehen die Angehörigen einen symbolischen Weg der Trauer, an dessen Ende ein Andachtsgottesdienst steht. Sieben Mal in drei Monaten trifft sich die kleine Gruppe aus sechs bis acht Teilnehmern. Ende Oktober begann bereits der zweite Trauerkreis.

Die Reaktionen der Angehörigen auf das Angebot sind positiv. „Sie spüren“, sagt Colaianni, „dass wir sie nicht vergessen haben.“

Autorin/Autor: Doris Strahler

 
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