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Abfall- und Umweltschutz - Lernfeld für Südafrika

Was tun mit den Abfällen und Abwässern eines sehr großen Krankenhauses? Wie geht man mit infektiösem Müll um? Wie hält man Umweltschutzvorschriften ein? Für Kathie Elizabeth Jansen (r.) aus Südafrika ist das alles Neuland.

Eine Woche lang begleitete die 40-Jährige, die bei einer staatlichen Gesundheitsbehörde in Johannesburg arbeitet, Wolfgang Ankelmann (l.) auf Schritt und Tritt. Der Abfall- und Umweltschutzbeauftragte des Klinikums Nürnberg zeigte ihr, wie im Klinikum infektiöser Abfall mit Hilfe eines thermischen Verfahrens steril gemacht wird oder wie unterschiedlichster Abfall sinnvoll getrennt und entsorgt wird.

Jansen ist eine von insgesamt zwölf Teilnehmern des Traineeprogramms für südafrikanische Führungsnachwuchskräfte. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit  erwerben sie in Bayern knapp drei Monate lang theoretische und praktische Kenntnisse im Bereich der erneuerbaren Energien sowie im Abwasser- und Abfallbereich.

 

Recycling ist in Südafrika weitgehend ein Fremdword, in den Townships wird Müll weitgehend ungeordnet und in ungesicherten Müllkippen entsorgt – mit weitreichenden Folgen für Boden, Wasser und Klima.

Jansen und ihre elf Mitstreiter sollen nun das in Deutschland und im Klinikum Nürnberg erworbene Know-how nutzen, um das Abfall- und Abwassermanagement in ganz Südafrika voranzubringen – auch in den Krankenhäusern des Landes.   

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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