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Kinder- und Jugendpsychiatrie - Akrobaten und Jongleure

Zwei Tage lang konnten die Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Klinikums Nürnberg ganz besondere Erfahrungen sammeln: Unter Anleitung der Hamburger Theater- und Zirkuspädagogin Annika Cohrs übten sie das Jonglieren mit Tüchern, Bällen und Ringen, den Tanz auf Stelzen, die Partnerakrobatik und das Bauen von menschlichen Pyramiden.

14 Patienten im Alter zwischen acht und 13 Jahren waren mit Begeisterung bei der Sache. „Die Kinder waren voller Energie, haben aber sehr gut und konzentriert mitgemacht“, freute sich Cohrs über das Engagement der Teilnehmer. Es war der erste Workshop der 26-Jährigen mit Patienten einer Kinder- und Jugendpsychiatrie, ansonsten ist sie eher in Schulen, Bildungseinrichtungen oder Kulturzentren tätig.

Neben dem Spaß am Tun bekommen die Kinder bei den Übungen eine ganze Menge mit: Selbstbewusstsein, Körperbewusstsein, das Training von motorischen Fähigkeiten, Koordination und des Gruppengefühls. „Es kommt nicht darauf an, wer bei der Pyramide oben oder unten ist. Ohne Spitze ist es keine Pyramide, aber ohne Stütze bricht das Ganze zusammen“, erläutert Cohrs. „Die Kinder lernen an sich selbst ganz neue eigene Fähigkeiten.“

Am Ende des zweitägigen Workshops wehte dann ein Hauch von Zirkusluft durch die Turnhalle der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Bei einer „offenen Probe“ zeigten die Kinder ihr Können als Akrobaten und Jongleure.      

 

Weitere Informationen über die Zirkusworkshops bei www.Theater-und-Zirkus.de.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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