Personalien

Dr. Ralf Adamus (51), Leitender Oberarzt im Institut für Radiologie und Nuklearmedizin, hat von der Deutschen Gesellschaft für interventionelle Radiologie (DEGIR) das Zertifikat zum Ausbilder der Interventionellen Radiologie erhalten. Das Zertifikat ist für vier Module ausgestellt: gefäßeröffnende Verfahren, gefäßverschließende Verfahren wie Embolisationen, interventionelle Tumorbehandlung sowie diagnostische und therapeutische Punktionen. Adamus, der in diesem Jahr für die Entwicklung einer dreidimensionalen Führungshilfe zur zielgenauen Punktion der Pfortader in der Leber mit dem Birknerpreis ausgezeichnet wurde, ist seit 14 Jahren als Arzt im Institut für Radiologie tätig.

 

Prof. Frank Erbguth (55), Chefarzt der Klinik für Neurologie, ist neuer Vorsitzender des Ethik-Forums des Klinikums. Das 15 Mitglieder umfassende Gremium ist sozusagen die „Ethik-Zentrale“ des Klinikums Nürnberg. Ethische Fragen gewinnen in einem Krankenhaus immer mehr an Gewicht. Dabei geht es um Therapieabbruch auf Intensivstationen, um die Anwendung von Sonden bei hochbetagten und multimorbiden Patienten, um den Umgang mit Patientenverfügungen oder um den Einsatz teurer Therapien bei begrenzten Ressourcen. Und es geht um die Weiterentwicklung von Kommunikation, Identität und Kultur in einem Krankenhaus. Um möglichst viele Sichtweisen berücksichtigen zu können, ist das Ethik-Forum des Klinikums interdisziplinär mit Ärzten, Pflegenden, Seelsorgern, aber auch Juristen und Vertretern von Krankenkassen besetzt. Das Gremium tagt viermal im Jahr. Erbguth hat sich bundesweit einen Namen gemacht mit seinen Publikationen u.a. zurTherapiebegrenzung, Patientenwillen und Patientenverfügung.

 

Dr. Elke Rößner (41) ist die neue Leiterin des Schlaflabors im Schlafmedizinischen Zentrum im Klinikum Nürnberg Nord. Die Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie mit der Zusatzbezeichnung Schlafmedizin ist seit 2001 in der Klinik für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin des Klinikums Nürnberg beschäftigt. Neben ihrer Tätigkeit als Stationsärztin war sie in der Endoskopie, der pneumologischen Ambulanz sowie – seit vier Jahren schon – im Schlaflabor im Einsatz. Zukünftig liegt nicht nur die Verantwortung für das Schlaflabor bei ihr, sondern auch für die aktuell neu eingerichtete Heimbeatmungsstation. Hier werden Patienten von speziell geschulten Mitarbeitern auf eine nicht-invasive Beatmung eingestellt, die Überleitung in die häusliche Versorgung vorbereitet und Kontrolluntersuchungen von heimbeatmeten Patienten durchgeführt. 

 

Matthias Wagner (39), ärztliche Leitung der Station C.EG.5 der Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie und Ansprechpartner für den Olympiastützpunkt Bayern, wurde von der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie (AGA)  auf Grund seiner Erfahrungen in diagnostischer und operativer Arthroskopie der Titel des „AGA Instruktors“ verliehen. Wagner verpflichtet sich mit dieser Anerkennung, anderen Ärzten in der Ausbildung in Arthroskopie mit Rat und Tat behilflich zu sein. Dadurch ist die Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie ein Hospitationszentrum für Arthroskopie. Insgesamt wurde diese Anerkennung im gesamten deutschsprachigen Raum erst an 350 Ärzte verliehen. Wagner ist bereits seit 2009 AGA-zertifizierter Arthroskopeur.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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