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Patientensicherheit - Patientenarmband im Klinikum Süd

Alle Patientinnen und Patienten des Klinikums Nürnberg Süd erhalten nun bei ihrer stationären Aufnahme ein Patientenidentifikationsarmband. „Das Tragen des Armbandes ist freiwillig“, betont Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann.

„Doch ich lege es allen Patienten ausdrücklich ans Herz.“ Mit dem Armband soll das Risiko einer Verwechslung „schon im Vorfeld ausgeschlossen werden“, so der Vorstand. Im Klinikum Nürnberg ist es einer von vielen Bausteinen zur Verbesserung der Patientensicherheit.

Patienten erhalten das Armband bei der stationären Aufnahme, ambulante Patienten dagegen nur, wenn sie operiert werden. Das schmale Kunststoffband, das um das Handgelenk gelegt wird, enthält ausschließlich die persönlichen Daten des Patienten (Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Aufnahmenummer) und dient der sicheren Identifikation des Patienten.
 

So steht den Ärzten und Pflegekräften auf den Stationen, in den Operationssälen und Untersuchungseinheiten auch dann ein weiteres sicheres Mittel zur Überprüfung der Identität des Patienten zur Verfügung, wenn dieser selbst nicht ansprechbar ist.

Der Patient kann seine Einwilligung zum Tragen des Armbandes jederzeit zurückziehen. Doch davon wird kaum Gebrauch gemacht. Die Erfahrungen aus der Klinik für Allgemeinchirurgie im Klinikum Nürnberg Nord, die das Patientenarmband schon seit über einem Jahr einsetzt, sind positiv. So gut wie alle Patienten akzeptieren das Armband zu ihrer eigenen Sicherheit. Auch Notfallpatienten, die bei ihrer Aufnahme nicht ansprechbar sind, und Demenzkranke erhalten routinemäßig das Armband. Es erleichtert den Ärzten und Pflegekräften die sichere Identifikation im gesamten Behandlungsverlauf.

Das Kunststoffband ist gesundheitlich unbedenklich und auf Allergien getestet. Es muss bei keiner der üblichen alltäglichen Verrichtungen abgelegt werden und stört auch nicht dabei.

In vielen Ländern der Welt, darunter in den USA, Großbritannien und in den Niederlanden, wird es seit vielen Jahren verwendet. In Deutschland spricht sich das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. ausdrücklich für seinen Einsatz aus. Ziel ist es, das Risiko auf Null zu reduzieren, dass es in Krankenhäusern zu einer unter Umständen folgenschweren Verwechslung von Patienten kommt.        

 

Weitere Informationen im Internet unter www.aktionsbuendnis-patientensicherheit.de.

Autorin/Autor: Doris Strahler

 
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