Onkologie - Kaffee und Kuchen mit Gespräch

„Meiner Familie will ich das alles gar nicht erzählen, sie machen sich sonst nur noch mehr Sorgen.“ An diesen Satz eines Patienten erinnert sich Gabriela Horand genau.

Schon seit vielen Jahren kommt die 54-Jährige, die in ihrem normalen Leben als Lehrerin arbeitet, ins Foyer der Klinik für Onkologie und Hämatologie, um den Patienten hier mit Gleichgesinnten Kaffee und selbstgebackenen Kuchen zu servieren. Dreimal in der Woche ist das Team aus ehrenamtlichen Helfern im Einsatz.

Bei Kaffee und Kuchen bleibt auch Zeit für ein Gespräch. Patienten kommen mit ihren Angehörigen, um sich in Ruhe unterhalten und dem Klinikalltag für einen Augenblick entfliehen zu können. Patienten kommen miteinander ins Gespräch und tauschen Informationen aus.
 

Auch die ehrenamtlichen Gastgeberinnen haben für ihre Gäste ein offenes Ohr. Für Kinder hat die Klinik eigens einen Spielbereich eingerichtet, damit auch sie ihre kranken Eltern besuchen können.

Initiiert wurde die Aktion 2003 von Prof. Martin Wilhelm, dem Chefarzt der Klinik für Onkologie. Mit den Jahren hat sie sich zum Projekt ‚Familien leben mit Krebs’ weiterentwickelt. „Die Krankheit ist für viele eine große Belastung, da ist ein Stück Normalität im Tagesablauf eine wichtige Abwechslung. Die Familien spielen dabei eine besonders wichtige Rolle und brauchen unsere Unterstützung“, erläutert Wilhelm.

          

Kaffee und Kuchen werden serviert: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 14:00 – 16:00 Uhr im Klinikum Nürnberg Nord, Haus 12, Foyer. Die Patienten des Ambulanten BehandlungsCentrums (ABC) Onkologie sind ebenfalls willkommen. Weitere Informationen im Internet unter www.familien-leben-mit-krebs.de.

 

Autorin/Autor: Doris Strahler

 
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