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Heil- und Wildkräuter - Sanftes Schlafmittel ohne Nebenwirkungen

Das Baldriangewächs (Valeriana officinalis) wird auch Katzenkraut genannt, denn besonders Kater werden von dem betörenden Geruch der Pflanze wie magisch angezogen.

Die hohe und aufrechte Gestalt des Baldrians ist sehr graziös. Die heimische Heilpflanze, die man immer häufiger in Straßengräben findet, kann bis zu 1,50 Meter hoch werden. Die rosafarbigen oder weißen Blüten formen sich zu durchsichtig wirkenden Trugdolden. Da die Blüten in Vollmondnächten hell leuchten, wird die Pflanze auch Mondwurz genannt. Im Volksglauben galt der Baldrian als zauberabwehrendes Mittel gegen alles Böse.

Die Baldrianwurzel, die wie ein langer, weißlicher Bart aussieht, ist eines der wirksamsten Mittel bei starker seelischer Belastung, bei Unruhe, übersteigerter Gedankenaktivität mit Neigung zur Gedankenflucht, bei nervös bedingten Einschlafstörungen, nervösen Herzbeschwerden, Herzklopfen und Schulstress.

Die Wurzel verschafft nervösen Menschen ruhige Nächte ohne Nebenwirkungen. Eine Tasse Tee (Kaltauszug) am Abend reicht in der Regel, um den Tag loszulassen und sanft einzuschlafen. Aufgeregte Prüflinge werden ruhiger und weniger nervös, wenn Baldrian zum Beispiel als Tinktur eingenommen wird. Neueste Studien belegen zu dem eine angstlösende und ausgleichende Wirkung.      

 

Nähere Informationen bei Brigitte Addington (zertifizierte Wildkräuterexpertin und Fachkrankenschwester) und beim „Zentrum für Kräuterkundige weltweit“, www.sonnetra.de, Tel. (09131) 9317296.

Autorin/Autor: Barbara Addington

 
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