Handchirurgie - Europäisches Trauma-Zentrum

Die Föderation der europäischen Gesellschaften für Handchirurgie (FEESSH) hat die Klinik für Plastische, Wiederherstellende und Handchirurgie im Klinikum Nürnberg Süd zum „Hand Trauma Center“ akkreditiert. Chefarzt Privatdozent Dr. Bert Reichert freut sich über diese Auszeichnung.

„Die komplexen Strukturen der Hand mit ihren Nerven, Sehnen, Gefäßen und ihre diffizile Anatomie verlangen eben ein umfassendes Spezialwissen und operatives Können“, betont er.

In der Klinik behandelt Reichert mit seinem Team akute Verletzungen der Hand sowohl ambulant, als auch stationär. Auch für Beschwerdebilder wie etwa die Dupuytren’sche Kontraktur, also die Bewegungseinschränkung der Hand durch bindegewebsartige Veränderungen, stehen modernste Behandlungsmethoden zur Verfügung. Ein weiterer Schwerpunkt sind Engpasserkrankungen der Nerven, also das so genannte Karpaltunnelsyndrom, und Operationen an der rheumatischen Hand.

Um von der FEESH als Europäisches Trauma-Zentrum akkreditiert zu werden sind, muss eine Klinik mindestens über drei Handchirurgen mit entsprechenden Fallzahlen in unterschiedlichsten OP-Techniken verfügen. Darüber hinaus muss die Klinik rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche für Notfälle geöffnet sein. Mindestens zwei Handverletzungen pro Tag müssen chirurgisch behandelt werden. In ganz Bayern sind nur fünf handchirurgische Zentren von der FEESH akkreditiert, in Deutschland sind es 20.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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