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Sportmedizin - Klinikum betreut die Club-Profis

Fußballprofis in der Bundesliga müssen fit sein – und gesund. Denn nur mit gesunden und leistungsstarken Spielern kann man gewinnen. Das gilt auch für den 1. FC Nürnberg. „Es kann in der Bundesliga ein großer Wettbewerbsvorteil sein, wenn man über die ganze Saison auf den größten Teil seiner Top-Leistungsträger zurückgreifen kann“, betont Martin Bader, Vorstand für Sport und Öffentlichkeitsarbeit beim 1. FCN.

„Deshalb hat die medizinische Betreuung der Spieler einen besonders hohen Stellenwert. Dabei geht es nicht nur um die Behandlung von Verletzungen sondern auch um die Leistungssteuerung im Training.“

Bader weiß die Gesundheit seiner Fußballprofis „in guten Händen“. Rechtzeitig zur neuen Fußballsaison arbeiten der 1. FCN und das Klinikum Nürnberg bei der sportmedizinischen Betreuung der Lizenzspielerabteilung des Clubs für die nächsten drei Jahre eng zusammen. Für den Club-Sportvorstand ist nicht nur die räumliche Nähe des Stadions und des Club-Trainingsgeländes zum Klinikum Süd ein entscheidender Vorteil.

Die Club-Fahne wurde vor dem Klinikum Süd gehisst.
 

 „Für uns zählt die medizinische Kompetenz und die Präsenz des Arztes.“ Betreut werden die Spieler von Privatdozent Dr. Matthias Brem, Teamarzt des 1. FCN und seit 1 Juli zugleich Oberarzt in der Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie im Klinikum Nürnberg Süd.

Wenn Leistungsträger - wie in der letzten Saison Albert Bunjaku mit schwerem Knorpelschaden im Knie, Per Nilsson mit Kapseleinriss samt Bänderdehnung oder Mike Frantz mit Zehenverletzung – teilweise wochenlang ausfallen, ist nun Brem mit dem Team der Unfall- und Orthopädischen Chirurgie des Klinikums zur Stelle. Bei der Betreuung der Spieler geht es aber nicht nur um Verletzungen. „Im Sport ist die Prophylaxe das Wichtigste“, erläutert der Club-Teamarzt. „Hier kann das Klinikum viel leisten. Bei Vorsorgeuntersuchungen werden wir mögliche Schwächen der Spieler künftig bereits vorab feststellen.“ Dazu zählen z.B. kardiologische, internistische sowie orthopädische Untersuchungen, Tauglichkeitsuntersuchungen für Spieler, die neu verpflichtet werden sollen, oder die von der deutschen Fußball-Liga (DFL) vorgeschriebenen regelmäßigen allgemeinen Untersuchungen.

Auch Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly freut sich über die neue Kooperation. Für den bekennenden Club-Fan, Verwaltungsratsvorsitzenden des Klinikums Nürnberg und Mitglied des Aufsichtsrates des 1. FCN kommt „zusammen, was zusammen gehört“. Im Fußball sei die Frage der Gesundheit der Spieler entscheidend über Tabellenplätze und Ligaverbleib. Deshalb, so Maly, ist es wichtig, dass die medizinische Versorgung im Profisport auf hohem Niveau erfolgt. „Das Klinikum Nürnberg verfügt über die medizinische Kompetenz, die die Spieler brauchen.“

So zählt die Sportmedizin schon seit Jahrzehnten zu den Schwerpunkten der Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie. „Wir bieten alle modernen und arthroskopischen Verfahren an, darunter innovative Verfahren wie die Transplantation von Knorpelzellen oder die Implantation eines künstlichen Meniskus“, berichtet Privatdozent Dr. Hermann-Josef Bail, Chefarzt der Klinik. Diese sportmedizinische Kompetenz gelte nicht nur exklusiv für die Spieler des 1. FCN, sondern stehe allen Menschen mit Sportverletzungen offen.

Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann sieht mit der Kooperation mit dem 1. FCN den Ruf des Klinikums Nürnberg als regionaler Standort für Sportmedizin gestärkt. „Mit dem 1. FCN und dem Olympiastützpunkt Bayern haben wir jetzt zwei starke Kooperationspartner.“         

Autorin/Autor: Doris Strahler

 
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