EHEC-Epidemie - Hilfseinsatz im hohen Norden

Wochenlang beherrschte die EHEC-Epidemie die Schlagzeilen. Die Universitätskliniken im Norden Deutschlands hatten alle Hände voll zu tun, die Patienten, die am lebensgefährlichen hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) erkrankt waren, medizinisch zu versorgen. Hilfe erhielten sie dabei aus dem Klinikum Nürnberg, das Deutschlands größte Nephrologie besitzt.

An den beiden Standorten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Lübeck und Kiel halfen Dialyse-Fachpflegekräfte des Klinikums beim Plasmaaustausch aus. Mit dieser komplizierten Technik wurde das Blutplasma der Patienten durch Spenderplasma ersetzt, um das Gift der EHEC-Erreger aus dem Körper zu filtern.

„Das Krankheitsbild war erschreckend für uns, die neurologischen Ausfälle der Patienten hatten eine neue Qualität“, berichtete Klaus Lehner (l.) sichtlich bewegt. Er war zusammen mit Frank Weigel (2.v.l.), Isabella Döll (2.v.r., daneben Stationsleiterin Iris Spitzner) und Peter Lerchl (r.) in der ersten Gruppe des Klinikums, die in Norddeutschland aushalf. „Die fünf Tage waren sehr anstrengend“, sagte Döll nach dem Einsatz. Lerchl hatte eigens für den Hilfsdienst seinen Urlaub abgebrochen: „Wenn Hilfe nötig ist, dann ist das selbstverständlich, dass man sich zur Verfügung stellt.“

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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