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Mitarbeiterumfrage zum Thema: - Kurzurlaub oder große Reise?

Städtereisen und Kurzurlaube haben Konjunktur. Doch wie steht es mit dem Erholungswert? Wie lange braucht man, um abschalten zu können? Sind mehrwöchige Urlaube doch besser zur Regeneration? Wie halten es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums?

 

Stephanie Egelseer (26), Assistenzärztin in der Neurologie im KNS, seit einem halben Jahr im Klinikum:

Ich brauche keine vierwöchigen Reisen, ich bevorzuge Kurzurlaube. Mal eine Woche Schifahren, dann wieder eine Woche in einer fremden Stadt oder eine Woche an der Nordsee. Ein räumlicher Wechsel bringt mich automatisch in gedankliche Ferne von zuhause. Daher habe ich überhaupt kein Problem, abschalten zu können.

 

Frank Brühl (38), Gesundheits- und Krankenpfleger im U&B-Bereich im KNN, seit 16 Jahren im Klinikum:

Sowohl, als auch. Für den Erholungswert für mich spielt die Urlaubsdauer keine Rolle. Früher bin ich um die halbe Welt gereist, das geht mit den Kindern nun nicht mehr. Jetzt geht es also nicht mehr ganz so weit weg, aber für mich ist immer der Weg das Ziel, d.h. ich mache oft Zwischenstation, um mir etwas anzusehen. Ich kann sehr schnell abschalten und an Zuhause oder die Arbeit denke ich erst, wenn ich meine Koffer zur Rückreise packe.

 

Golsar Baniamery (22), Verwaltungsfachangestellte im Empfang/Aufnahme im Herz-Gefäß-Zentrum im KNS, seit zwei Jahren im Klinikum:

Ich brauche längere Urlaube. Unter drei Wochen lohnt es sich doch gar nicht, weiter wegzufahren. Ich brauche mindestens eine Woche, bis ich so richtig abschalten kann und am Zielort angekommen bin. Also fahre ich immer Ende August für drei Wochen in die Sonne, das brauche ich. Dieses Jahr geht es wahrscheinlich nach Portugal.

 

Klaus Detmar (51), Oberarzt im Institut für Radiologie im KNN, seit 20 Jahren im Klinikum:

Um mich richtig erholen zu können, brauche ich einen längeren Urlaub. Kurze Reisen sind für mich eher ein Stressfaktor. Zuhause kann ich mich auch nicht richtig erholen, also geht es mit der Familie fort ins europäische Ausland. Das Ende des Urlaubs versuche ich bis zum letzten Tag zu verdrängen. Erst am Abreistag denke ich wieder an Zuhause und die Arbeit.

 

Birgit Fuchs (50), Verwaltungsfachangestellte in der Aufnahme im KNN, seit acht Jahren im Klinikum:

Ich bin für beides. Die Mischung macht es. Mal eine Städtereise, bevorzugt nach Rom, Dresden oder Verona, dann ein längerer Aktivurlaub, also Radfahren, Wandern, Besichtigungen oder auch ein Ausflug in die Archäologie. Erholen kann ich mich sowohl bei Kurztrips, als auch bei längeren Touren. Wenn ich weg bin, bin ich weg.

 

Tobias Draxler (20), Schüler im Centrum für Pflegeberufe, derzeit in der Endoskopie im KNS, seit zweieinhalb Jahren im Klinikum:

Vier bis fünf Tage genügen mir und manchmal reicht auch schon ein einziger Tag, um auf ganz andere Gedanken zu kommen und mich zu erholen. Für das Abschalten und Regenerieren haben meine Hobbys einen großen Stellenwert. Ich bin Rettungsschwimmer und Rettungsdienstfahrer und zudem bei der Freiwilligen Feuerwehr in Altdorf aktiv, da ist immer etwas los.

 

Sigrid Bäuml (55), Stationsleitung in der Station 20/IV links in der Frauenheilkunde im KNN, seit 39 Jahren im Klinikum:

Am liebsten mache ich Kurzurlaube, so drei oder vier Tage in eine schöne Stadt, das ist ideal. Meine Hitliste führt Rom an, vor Dresden und Wien. Dann heißt es Museumsbesuche und Eintauchen in das Stadtleben. Das Abschalten geht bei mir nach fast 40 Jahren hier im Klinikum ganz schnell – und zwar in beide Richtungen. Ich gehe raus und habe meinen Arbeitsalltag nach fünf Minuten schon vergessen. Und wenn ich reinkomme, lasse ich mein Privatleben außen vor.

 

Yvonne Wybraniec (42), stellvertretende Stationsleitung der Station B.O1.4 in der Kardiologie im KNS, seit 17 Jahren im Klinikum:

Alle drei Monate muss ich mal für eine Woche weg. Da brauche ich eine Pause, das kann aber auch zuhause sein. Zweimal im Jahr fahre ich meist weg. Da mir meine Arbeit auch noch nach 17 Jahren Spaß macht, muss ich nicht großartig abschalten. Ich halte es mit einem Sprichwort aus meiner polnischen Heimat: Tue das, was du liebst, und liebe das, was du tust.“ So einfach ist das.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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