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Investition in die Zukunft - Neues Herz-Gefäß-Zentrum

Hohe Maßstäbe in der Behandlung von Patienten mit Herzkreislauferkrankungen setzt das Klinikum Nürnberg mit dem neuen Herz-Gefäß-Zentrum. Die enge Verflechtung der Fachdisziplinen Kardiologie, Gefäßchirurgie und Herzchirurgie, hochmoderne Medizintechnik und eine Ablauforganisation, die sich am Patienten orientiert, sind die drei Säulen des neuen Zentrums, mit dem das Klinikum Nürnberg seine Stellung als regionales Zentrum für Spitzenmedizin ausbaut.

Das Herzstück des neuen Herz-Gefäß-Zentrums ist das neue Gebäude gleich neben dem Haupteingang zum Klinikum Nürnberg Süd. Der zweistöckige, lichtdurchflutete Bau vereint die Patientenaufnahme, die gesamte Funktionsdiagnostik sowie drei neue OP-Säle unter einem Dach.

 

Kooperation: Im neuen Herz-Gefäß-Zentrum arbeiten Kardiologie, Gefäß- und Herzchirurgie Hand in Hand zusammen, v.l.n.r. die drei Chefärzte Prof. Eric Verhoeven, Prof. Matthias Pauschinger und Prof. Theodor Fischlein.
 

„Damit wurde nicht nur der notwendige Platz für die neueste medizinische Technologie geschaffen, sondern die Patienten erwarten hier kurze Wege und geringe Wartezeiten“, betont Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann.

Für die rund 4.000 Patienten, die zu einem vorab vereinbarten Termin ins Herz-Gefäß-Zentrum kommen, ist das neue Gebäude die erste Anlaufstelle. Danach koordinieren die Mitarbeiter des zentralen Empfangs alle weiteren Schritte bis hin zur stationären Aufnahme. In den Funktionsräumen gleich nebenan werden am selben Tag alle noch ausstehenden Untersuchungen und Arztgespräche durchgeführt. Dafür sind die Fachärzte aller drei Fachdisziplinen vor Ort. „Wir werden zukünftig noch enger als bisher zusammenarbeiten und noch mehr Patienten gemeinsam behandeln“, ist sich Dr. Eric Verhoeven, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie sicher.

Den Patienten bleiben weite Wege zu den Untersuchungen und Ärzten der benachbarten Fachdisziplinen erspart. „Das ist vor allem für unsere immer älter werdenden Patienten wichtig“, betont Prof. Theodor Fischlein, Chefarzt der Klinik für Herzchirurgie. Dank moderner OP-Technologie, die eine Vielzahl von schonenden minimal-invasiven Eingriffsmöglichkeiten bietet, können heute selbst hochbetagte Patienten am Herzen operiert werden.

Im Obergeschoss des neuen Gebäudes stehen drei neue OP-Säle zur Verfügung, die mit neuester Technologie ausgestattet sind – darunter ein Hybrid-OP mit HD-Qualität in der Bildgebung und ein magnetgesteuerter Kardioangiograf zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.

Ob interventionell, endovaskulär oder offen chirurgisch – dem Patienten stehen nun alle Diagnose- und Therapieformen unter einem Dach zur Verfügung. „Das Klinikum Nürnberg bietet Spitzenmedizin, die keine Vergleiche zu scheuen braucht“, erläutert Prof. Matthias Pauschinger, Chefarzt der Klinik für Kardiologie.    

Terminvereinbarung: Gefäßerkrankungen Tel. (0911) 398-2379 | Herzerkrankungen Tel. (0911) 398-5028 | Herzchirurgie Tel. (0911) 398-5441. Mehr Informationen unter www.hgz-nuernberg.de.

 

Investitionskosten:

Das Klinikum Nürnberg hat in das neue Herz-Gefäßzentrum kräftig investiert. Die Investitionskosten lagen bei rund 20,3 Millionen Euro. Knapp 2,5 Millionen Euro kamen dank der Vermittlung des Freistaats Bayern aus dem Konjunkturförderungsprogramm des Bundes. Dazu kam noch eine großzügige Spende des Nürnberger Verlegers Bruno Schnell. Den Rest der Kosten trägt das Klinikum Nürnberg.

Autorin/Autor: Doris Strahler

 
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