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Mitarbeiterumfrage zum Thema: - Mit guten Vorsätzen ins Neue Jahr

Alle Jahre wieder an Silvester: Man lässt das vergangene Jahr Revue passieren und stellt fest,

dass im neuen Jahr einiges anders und damit besser werden müsse. Soll man nun mit solch guten Vorsätzen ins neue Jahr gehen oder belastet man sich eventuell mit Dingen, die gar nicht erreichbar sind? Wie halten es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums?

 

Nadine Roder (23), med. Fachangestellte in der Einheit für Knochenmarktransplantation im KNN, seit fünf Jahren im Klinikum:

Ja, ich habe mir vorgenommen, mehr Sport zu treiben und mich weniger ärgern zu lassen, weniger zu arbeiten und mehr freie Zeit zu haben. Ich nehme mir zu jedem Jahreswechsel etwas vor – ganz nach dem Motto: Neues Jahr, neues Glück. Natürlich könnte man, sobald man etwas vorhat, dieses auch sofort in die Tat umsetzen, aber der Jahreswechsel ist doch ein schöner Anlass.

 

Anastasia Alexopoulou (34), Mitarbeiterin im Hausservice im KNS, seit 15 Jahren im Klinikum:

Eigentlich habe ich keine guten Vorsätze. Ich habe nur einen Wunsch für mich, dass ich gesund bleibe. Das ist für mich das Wichtigste, alles andere liegt ja in unseren Händen. Das gleiche wünsche ich auch meiner zehnjährigen Tochter und meinem vierjährigen Sohn, mit denen ich so viel Zeit verbringe, dass ich für andere Dinge wie zum Beispiel Sport gar keine Zeit habe.

 

Peter Kerschner (57), Sachbearbeiter in der Bauplanung im KNN, seit 36 im Klinikum:

Gute Vorsätze für das neue Jahr hatte ich noch nie. Wenn etwas anliegt, dann setze ich es gleich um. Ich bin eben ein spontaner Mensch. So war es auch mit dem Rauchen. Ich habe von heute auf morgen damit aufgehört, und das hat funktioniert. Das einzige, was sich ändern müsste, ist, dass ich manchmal ruhiger und gelassener reagiere. Ansonsten bin ich mit mir und meiner Umgebung sehr zufrieden.

 

Dr. Heidi Dollinger (42), Leitende Ärztin für orthopädische und unfallchirurgische Rehabilitation im Ambulanten Reha-Zentrum A.R.Z. beim KNS, seit fünf Jahren im Klinikum:

Ich habe mir vorgenommen, nicht so viel zu arbeiten und mehr Zeit für meine Kinder und für Sport zu haben. Schifahren und Schwimmen sind mir sehr wichtig. Ansonsten kann alles so bleiben, wie es ist. Ich bin sehr zufrieden, zumal ich die Dinge, die ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, inzwischen zu mehr als 200 Prozent erreicht habe. Meine guten Vorsätze haben sich quasi doppelt erfüllt.

 

Johannes Griesbach (52), stellv. Stationsleitung der Notaufnahme im KNS, seit 30 Jahren im Klinikum:

Ich nehme mir für das neue Jahr grundsätzlich nichts vor. Wenn man

etwas Bestimmtes will, dann soll man es eben tun, egal ob das Jahr gerade endet oder nicht. Ansonsten geht es mir gut, ich bin zufrieden und es muss sich eigentlich nichts ändern. Dringend ändern sollte sich aber auf jeden Fall die Politik im Gesundheitsbereich. In den nächsten zehn Jahren werden sich die Patienten in den Notaufnahmen der Krankenhäuser verdoppeln, dafür müssen die Regierungen eine Lösung finden.

 

Dr. Annegret Korte (54), Leitende Oberärztin in der Klinik für Physikalische und Rehabilitative Medizin und Naturheilverfahren im KNN, seit 20 Jahren im Klinikum:

Mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gehen, das habe ich mir schon lange abgewöhnt. Früher hatte ich das auch immer gemacht, aber heute nicht mehr, denn es funktioniert nicht. Entweder es klappt mit den Vorhaben so oder so, oder es klappt auch dann nicht, wenn ich den Jahreswechsel als Termin nehme.

 

Ingrid Ernstberger (37), Gesundheits- und Krankenpflegerin im Ambulanten BehandlungsCentrum im KNN, seit 19 Jahren im Klinikum:

Ja, ich versuche jedes Jahr, mir etwas vorzunehmen. Der Jahreswechsel bietet immer die Chance, etwas anders zu machen. Im nächsten Jahr will ich wieder mehr Zeit für meine beiden Kinder haben, die sind jetzt acht und zehn Jahre alt. So ein Vorsatz hat auch den Vorteil, dass es immer wieder Situationen gibt, in denen man an das Vorgenommene erinnert wird und dann intensiv darüber nachdenkt, was man konkret verändern könnte.

 

Dr. Bernt Jurowich (64), Leitender Oberarzt der Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie im KNS, seit 30 Jahren im Klinikum:

Gute Vorsätze sollte man nicht vom Jahreswechsel abhängig machen. Ich gehe also ohne gute Vorsätze in das neue Jahr. Ich bin aber gespannt, wie es sich entwickeln wird, weil ich ja Ende August in Rente gehen werde. Für die Zeit danach, habe ich keine wesentliche Planung. Ich werde viel lesen und vermehrt reisen. Mal sehen, wie sich meine Interessen entwickeln werden.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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