Personalien

Dr. Klaus Becher (48), Oberarzt in der Geriatrie im Klinikum Nürnberg, und Dr. Hans Jürgen Heppner (46), Bereichsleiter internistische Intensivmedizin im Klinikum Nürnberg, nahmen auf Einladung der Slowakischen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie beim 3. Slowakisch-Bayerischen Geriatrietreffen teil, das im Rahmen des Slowakischen Geriatriekongresses in der ostslowakischen Stadt Kosice stattfand. Die beiden Oberärzte des Klinikums, die auch am Institut für Biomedizin des Alterns der Universität Erlangen-Nürnberg in Nürnberg forschen, referierten über die Entwicklung der Akutgeriatrie in Bayern sowie über Biomarker für Infektionskrankheiten beim älteren Patienten. Der Erfahrungsaustausch mit den slowakischen Geriatern soll fortgesetzt werden. Geplant ist auch ein gemeinsames wissenschaftliches Projekt über Mangelernährung im Akutkrankenhaus.

 

Dr. Matthias Kaiser (34), Assisstenzarzt in der Geriatrie im Klinikum Nürnberg, wurde mit dem diesjährigen „Ignatius Nascher Preis für Geriatrie der Stadt Wien“ ausgezeichnet. Er erhielt den Preis für eine Arbeit über ein Testverfahren zur Erkennung von Mangelernährung bei älteren Menschen. Kaiser hat den so genannten Mini Nutritional Assessment-Test verbessert und anwenderfreundlicher gestaltet. Seine Arbeit dazu erschien in einer internationalen Fachzeitschrift und zog mehrere Artikel nach, u.a. auch in einer deutschen und französischen Übersetzung. Der Preis ist nach dem in Wien geborenen Ignatius Nascher benannt, der den Begriff der Geriatrie geprägt hat.

 

Dr. Heidemarie Lux (59), Oberärztin der Klinik für Notfallmedizin und Internistische Intensivmedizin, wurde vom Bayerischen Ärztetag zur 1. Vizepräsidentin der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) gewählt. Die Vorsitzende des Ärztlichen Bezirksverbandes Mittelfranken und Vorstandsmitglied des Marburger Bundes Bayern, kündigte an, sich verstärkt für die Ärztinnen einzusetzen. Sie plädierte „für eine Vereinbarkeit von Arztberuf – insbesondere Weiterbildung – und Familie“.

 

Prof. Martin Wilhelm (54), Chefarzt der Klinik für Onkologie, Hämatologie und Knochenmarktransplantation, im Klinikum Nürnberg, wurde als Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der leitenden Hämatologen und Onkologen im Krankenhaus (ADHOK e.V.) wiedergewählt. Bei der ADHOK handelt es sich um einen Verband, der die Interessen der nicht-universitären Krankenhäuser mit hämatologisch-onkologischen Schwerpunkt gegenüber Fachverbänden und der Politik vertritt. Mit über 100 Mitgliedern von A wie Augsburg bis Z wie Zwickau repräsentiert die ADHOK über 80 Prozent der Krankenhäuser mit diesem Schwerpunkt in Deutschland.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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