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Nephrologie - Langzeitstudie zu chronischer Nierenerkrankung

Am 1. Mai startete eines der weltweit größten Forschungsprojekte zur Erforschung von Nierenerkrankungen, die GCKD-Studie. Sie wird von den Kliniken für Nephrologie der Universität Erlangen-Nürnberg und des Klinikums Nürnberg koordiniert und will den Krankheitsverlauf von 5.000 Patienten mit einer chronisch eingeschränkten Nierenfunktion zehn Jahre lang beobachten.

Nur fünf Monate nach Studienbeginn konnte bereits der 1.000ste Patient in die Langzeituntersuchung eingeschlossen werden, am Ende des Jahres sind es schon 1.500 Patienten. „Mit dem Start der Studie bin ich sehr zufrieden, die Rekrutierungsphase der Teilnehmer läuft noch bis Ende 2011“, erläutert Prof. Dr. Kai-Uwe Eckardt, Chefarzt der beiden Kliniken.

Eckardt verspricht sich von der Studie eine ganze Menge: „Wir wollen Risikofaktoren und -marker für chronische Nierenerkrankungen identifizieren, Erkenntnisse zu den Ursachen dieser Erkrankung gewinnen und damit die Grundlage für gezielte Therapien schaffen.“
Dr. Stefanie Titze (v.l.n.r.) freut sich, dass mit Joachim Siwek von der Nephrologischen Praxis von Dr. Beatrix Büschges-Seraphin und Dr. Josef Nikolay vom Dialysezentrum Fürth schon 1.000 Patienten bei der großen Nierenstudie mitmachen
 

Der Stellenwert der vom Bundesministerium für Forschung unterstützten Studie ist hoch, schließlich leiden rund zehn Prozent der Bevölkerung an einer chronischen Nierenerkrankung. Da das medizinische Wissen über Ursachen der Erkrankung, Verlauf und Einflussfaktoren noch lückenhaft ist, setzt der Chefarzt nun auf die große Langzeitstudie.

„Es geht um Patienten zwischen 18 und 74 Jahren, deren Nierenfunktion eingeschränkt ist“, erläutert Dr. Stephanie Titze, die das Projekt koordiniert. „Aus Mittelfranken konnten bisher 17 Arztpraxen dafür gewonnen werden, in ganz Deutschland sind es bereits 50 Praxen“, berichtet Titze.

 

Mehr Informationen über die Studie unter www.gckd.de.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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