Klinikum Nürnberg, Krankenhaus der Maximalversorgung. >> Aktuelles >> KlinikumZeitung >> Jahrgang 2011 >> Ausgabe 1 >> MTRA - Beste Aussichten durch tiefen Einblick

MTRA - Beste Aussichten durch tiefen Einblick

55 zukünftige Medizinisch-technische Radiologie-Assistenten werden derzeit an der MTRA-Schule des Klinikums Nürnberg ausgebildet – eine davon ist Yvonne Mathes.

Die 31-Jährige war davor Arzthelferin in einer Radiologischen Praxis, hatte den Röntgenschein erworben und durfte unter Aufsicht auch röntgen. Das war ihr aber nicht genug: „Ich wollte mehr wissen und meine beruflichen Chancen verbessern.“ Mathes bewarb sich daher bei der MTRA-Schule – mit Erfolg.

Dort können die Auszubildenden zwischen den Richtungen Radiologische Diagnostik, Strahlentherapie, Strahlenphysik und Nuklearmedizin wählen. Nach Abschluss der dreijährigen Ausbildung dürfen sie die Röntgen- und radiologischen Untersuchungen an den Patienten selbstständig durchführen.
Umfassend: Sabine Kugler, angehende medizinisch-technische Radiologie-Assistentin, schätzt an ihrem künftigen Beruf, dass sie von Anfang an bei der Diagnosestellung dabei ist.
 

„Die hochqualitativen Röntgenuntersuchungen verlangen technische und soziale Kompetenz“, erläutert Dr. Michael Wucherer, Chef der Medizinischen Physik und Leiter der MTRA-Schule. Es müssen sowohl die High-Tech-Geräte beherrscht und Strahlenschutzvorschriften eingehalten, aber auch die Patienten einfühlsam eingewiesen werden. „Das Besondere an diesem Beruf ist, dass man Ergebnisse sieht und ganz von Anfang bei der Diagnosestellung dabei ist“, meint Yvonne Mathes.

Neue Übungsräume und -geräte kommen nun der Qualität der Ausbildung am Klinikum zugute. „So können die Auszubildenden intensiver und in kleineren Gruppen die Einstelltechnik ‚trocken‘ an Puppen und Phantomen üben“, freut sich Wolfgang Moldan, stellvertretender Schulleiter. Räumliches Vorstellungsvermögen und Interesse an Physik, Mathematik und Technik sollten die Schüler, die in der Regel über die Mittlere Reife verfügen, bereits mitbringen. „Anatomischen Kenntnisse, damit man anhand des Bildes erkennen kann, wo etwas liegt, technische Fertigkeiten, wie man das Gerät einstellt, damit es optimal arbeitet, wie der Patient zu lagern ist, das lernen die Schüler dann in der Ausbildung“, fügt Fachlehrerin Katja Röhr hinzu.

Der Beruf wird auch bei Männern immer beliebter, die an der Schnittstelle von Mensch und Technik arbeiten möchten. Ihr Anteil an der MTRA-Schule liegt bereits bei 30 Prozent. Medizinisch-technische Radiologie-Assistenten haben nach ihrer Ausbildung beste Aussichten. Da in diesem Bereich ein hoher Fachkräftemangel herrscht, „haben fast alle bereits vor der Abschlussprüfung ihren Arbeitsvertrag in der Tasche“, merkt Wucherer an.

 

2011 sind an der MTRA-Schule wieder 20 Plätze frei. Bewerbung ab sofort unter Tel. (0911) 398-3178.

Autorin/Autor: Justina Mehringer

 
Es öffnet sich eine Seite auf klinikum-nuernberg.de mit Notfallinformationen
Bitte spenden sie
Abstandhalter
AbstandhalterMarke Stadt Nürnberg

Übersicht

Aktuelles

Unternehmen

Bildung

Partner

Service

Zentren