Liebe Leserin, lieber Leser

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 450.000 Menschen neu an Krebs, 216.000 Menschen sterben jährlich daran. Gerade in der medizinischen und pflegerischen Betreuung von Patienten mit einer Tumorerkrankung verfügt das Klinikum Nürnberg aufgrund der langen Erfahrung und der hohen Fallzahlen über eine exzellente Kompetenz.

Von den 36 Kliniken und Instituten des Klinikums sind 15 onkologisch tätig. Mit 6.000 Patienten im Jahr betreut allein die Onkologie des Klinikums deutlich mehr Krebspatienten als viele universitäre Krankenhäuser. Insgesamt wurden im Klinikum im Jahr 2009 knapp 10.500 Patienten mit der Hauptdiagnose Krebs stationär behandelt.

Jahr für Jahr werden bei 2.800 Patienten Chemotherapien stationär und bei weiteren 4.500 ambulant durchgeführt. In sieben interdisziplinären Tumorboards diskutieren Ärzte fachübergreifend diagnostische und therapeutische Maßnahmen und erarbeiten individuelle, maßgeschneiderte Behandlungspläne für ihre Patienten.

Welche Erfolge Chemotherapien heute zeigen, lesen Sie in dieser Ausgabe der KlinikumZeitung auf. Dank einer international beachteten Studie der Onkologie des Klinikums wird es künftig bei der Behandlung des Morbus Hodgkin, einer Form des Lymphdrüsenkrebses, weit weniger Nebenwirkungen geben. Mit dem Intrabeam, einer Bestrahlung noch während der Operation, setzen die Kliniken für Frauenheilkunde und Radioonkologie bei Brustkrebs auf ein innovatives Verfahren.

In der Diagnose und als Verlaufskontrolle bei der Therapie hilft ein neuer 64-Zeilen-Computertomograf, da er die Größe von Tumoren genau und sicher bestimmt. Seit letztem Jahr ist im Klinikum zusätzlich ein hochmoderner Positronenemissions- Tomograf (PET) im Einsatz, der bei bestimmten Erkrankungen das Aufspüren von Metastasen erleichtert. Und bei der Pflege onkologischer Patienten setzt das Klinikum auf Information, Zuwendung und Unterstützung. Das und vieles mehr finden Sie in dieser Ausgabe der KlinikumZeitung.

Freude und hohen Informationsgewinn beim Lesen sowie einen guten Start ins neue Jahr.

Autorin/Autor: Alfred Estelmann

 
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