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Heil- und Wildkräuter - "Flamme gegen den Husten"

Die majestätisch bis zu zwei Meter in den Himmel ragende Königskerze (Verbascum) ist an trockenen und warmen Standorten nicht zu übersehen.

Die zahlreichen gelben, schwach honigartig riechenden Blüten sind dann zu einer langen und kerzenartigen Blütenähre angeordnet. Immer wenn sich ein Blütenkelch schließt öffnet sich weiter oben ein anderes „Blütenlicht“. Die Blüten schrauben sich regelrecht in den Himmel. Diesen stattlichen Blütenstand tauchte man im Mittelalter in Wachs oder Öl und verwendete ihn als brennende Fackel, was ihr auch den Namen Fackelkraut einbrachte.

Der Inhaltsstoff Aucubin der Blüten wirkt entzündungshemmend und mild fiebersenkend. Die Pflanzenschleime sind reizmildernd, die Saponine wirken angenehm schleimlösend und auswurffördernd. Verbascum ist eine der stärksten schleimlösenden Drogen, die wir in der Natur finden. Ein wohlschmeckender Tee aus den Blüten erleichtern das Abhusten bei Bronchitis und Asthma und lindert Entzündungen der oberen Atemwege.

Schon Dioscurides erwähnte die Königskerze vor ca. 2000 Jahren als „Flamme gegen den Husten“. Heute stehen die Atemwege unter einem Dauerangriff durch Ozon, Abgase und trockener Heizungsluft. Hier legen sich die Schleimstoffe der Königskerze wie ein Schutzfilm über die Schleimhäute der Atemwege und verhindern so, dass reizende Stoffe eindringen.

 

Königskerze
 

Nähere Information bei Brigitte Addington (zertifizierte Wildkräuterexpertin und Fachkrankenschwester) und beim „Zentrum für Kräuterkundige weltweit“, www.sonnetra.de, Tel. (09131) 9317296

Autorin/Autor: Brigitte Addington

 
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