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Foto-Szene - Ein Leben auf 11,5 Quadratmetern

Kurz vor dem Abriss geriet das seit acht Jahren leerstehende ehemalige Schwesternwohnheim neben dem Klinikum Nürnberg Nord wieder in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Rudi Ott, freier Fotograf in Diensten des Klinikums Nürnberg, setzte 56 Zimmer des elfgeschossigen Hochhauses ins Bild und präsentierte die Collage im Rahmen der Ausstellung „Schichtwechsel“ der „Fotoszene Nürnberg e.V. – Forum freier Fotografen“ Ende des Jahres.

Die Geschichte des weithin sichtbaren Hochhauses ist wechselvoll. 1956 zogen die ersten Krankenschwestern in den Neubau ein, 1959 kam ein fünfgeschossiger Anbau dazu, Anfang der 80er Jahre war das Haus dann nur noch zum Teil belegt, 1984 bezog die Kinder- und Jugendpsychiatrie einen Teil der Räume, und seit 2002 steht das ganze Gebäude leer. Hin und wieder übten dort Feuerwehr und Spezialeinsatzkommandos der Polizei. Voraussichtlich Ende 2011 wird das Gebäude abgerissen und weicht dem SanoCenter mit medizinischen Einrichtungen und solchen der Stadtteilversorgung, sowie einer Tiefgarage mit ca. 300 Plätzen.

Fotograf Ott war beeindruckt von der „nur scheinbaren“ Gleichförmigkeit der leeren Zimmer: „In den unteren Etagen gab es 23 Zimmer, je ca. 11,5 qm, dazu 1 Abstellraum, 1 Bügelzimmer, 1 Teeküche, 1 Sanitärzelle mit 2 WC und 2 Waschbecken sowie 1 Sanitärzelle mit je 2 Duschen und 2 kurze Badewannen.“

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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