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Mitarbeiterumfrage zum Thema: - Der Weg zur Arbeit

Rund 60 Prozent der Berufstätigen legen ihren täglichen Weg zum Arbeitsplatz mit dem Auto zurück. Damit hat sich in den vergangenen zwölf Jahren trotz gegenteiliger Appelle und trotz gestiegener Kraftstoffpreise kein Wandel zu anderen Verkehrsmitteln durchsetzen können.

Allerdings ist der Weg zur Arbeit im Schnitt auch länger geworden. 1996 lag die Arbeitsstelle für 52 Prozent weniger als zehn Kilometer entfernt, heute gilt dies nur noch für 45,8 Prozent. Wie kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Nürnberg Tag für Tag in die Arbeit?

 

Matthias Mach (38), Gesundheits- und Krankenpfleger in der Notaufnahme im KNS, seit 14 Jahren im Klinikum:

Ich nehme immer das Auto. Ich liebe mein Auto, ich liebe meine Musik, die ich beim Fahren hören kann. Früher bin ich schon des Öfteren mit der U-Bahn gefahren. Aber dann die ganzen Gespräche der Mitfahrer in aller Frühe mit anhören zu müssen, hat mich total genervt. Ich komme aus Fürth und mit dem Fahrrad würde ich hier völlig verschwitzt in der Arbeit ankommen. Nein, nein, da nehme ich doch lieber mein Auto.

 

Dr. Martin Krasa (44), Oberarzt in der Hals-Nasen-Ohrenklinik im KNN, seit 17 Jahren im Klinikum:

Ob ich mit dem Auto oder mit dem Fahrrad fahre, mache ich vom Wetter abhängig. Eigentlich nehme ich das Auto nur, wenn es beim Losfahren schon regnet. Ansonsten steige ich auf eines meiner 13 Räder und fahre die 23 Kilometer von Marloffstein ins Klinikum. Als trainierter Radler machen mir auch die Berge nichts aus. Beim Radfahren kann ich gut entspannen, fahre ich mit dem Auto, komme ich oft gestresster an, als ich es vorher war.

 

Andrea Schmeiser (44), stellvertretende Stationsleitung in der Station 20/II rechts in der Allgemeinchirurgie im KNN, seit 28 Jahren im Klinikum:

Meist fahre ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, selten mit dem Fahrrad und ganz ganz selten mit dem Auto, weil ich da sowieso keinen Parkplatz bekäme. Von Laufamholz her ist es mir mit dem Fahrrad oft zu weit. Mit S-Bahn, U-Bahn und Bus geht es eigentlich ganz bequem und schnell. Ich bin lediglich eine halbe Stunde unterwegs, länger nicht.

 

Nesrin Kaya (44), Kindergärtnerin im Spielhaus der Klinik für Kinder und Jugendliche im KNS, seit 25 Jahren im Klinikum:

Ich komme aus Fürth und fahre mit U-Bahn und Bus täglich ins Klinikum Süd. Vor einem Jahr hatte ich mir schon mal überlegt, ob ich nicht besser mit dem Fahrrad fahren sollte. Aber irgendwie ist mir das doch zu weit. Außerdem gibt es viel zu wenige Fahrradwege auf dieser Strecke. In meiner Freizeit dagegen nehme ich für kleinere Strecken oft das Rad.

 

Andrea Schreiber (43), Verwaltungsangestellte im Personalmanagement im KNN, seit 22 Jahren im Klinikum:

Mit dem Auto, denn 26 Kilometer jeden Tag hin und zurück wäre mir mit dem Fahrrad eindeutig zu viel. Früh bin ich ins Klinikum etwa eine halbe Stunde und nachmittags nach Hause etwa 45 Minuten unterwegs. Den langen Fahrweg nehme ich aber in Kauf, weil mir beim Wohnen die Nähe zur Natur und zum Wald sehr wichtig ist. Zu Hause lege ich übrigens viele Wege mit dem Rad zurück.

 

Dr. Birgit Hülße (37), Assistenzärztin der Kinderchirurgie im KNS, seit neun Jahren im Klinikum:

Ich fahre eigentlich immer mit dem Rad, die neun Kilometer machen mir gar nichts aus. Nur im Winter bei Schnee und Eis steige ich nicht aufs Fahrrad, nachdem ich schon einmal von einem LKW vom Rad geholt worden bin. Früh, vor der Arbeit, werde ich beim Radfahren richtig wach, und nach der Arbeit kann ich dabei gut abschalten. Wenn ich nicht mit dem Fahrrad fahren kann, dann fehlt mir etwas.

 

Karin Felzmann (49), Chefarztsekretärin in der Klinik für Notfallmedizin und Internistische Intensivmedizin im KNN, seit 23 Jahren im Klinikum:

Ich komme von Burgfarrnbach, das sind 12 Kilometer. Das ist mir mit dem Fahrrad viel zu weit. Ich komme also täglich mit dem Auto zur Arbeit. Ich liebe mein Auto. Da macht es mir auch nichts aus, wenn ich zehn Minuten hier um das Klinikum Nord kreisen muss, um einen Parkplatz zu finden. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre ich eineinhalb Stunden unterwegs, das wäre mir einfach zu lang.

 

Christian Gaschler (34), Assistenzarzt im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie im KNS, seit zwei Jahren im Klinikum:

Ich fahre in der Regel mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Von Erlangen aus nehme ich zunächst den Zug, dann die U-Bahn und schließlich den Bus. Manchmal fahre ich auch vom Hauptbahnhof das letzte Stück mit dem Fahrrad. Nur mit dem Rad würde bedeuten, um fünf Uhr früh loszufahren, das wäre keine gute Idee. Als ich noch im Klinikum Nord gearbeitet habe, habe ich dagegen oft das Fahrrad für

 

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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