Personalien
Prof. Frank Erbguth (54), Chefarzt der Klinik für Neurologie im Klinikum Nürnberg, wurde vom Bundesgesundheitsministerium in die sechsköpfige Expertenkommission „Off-Label“ beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für den Bereich „Neurologie / Psychiatrie“ berufen. Die Kommission erarbeitet Empfehlungen zur Indikation und Kostenerstattung von offiziell nicht zugelassenen Medikamenten (off-label) an den „Gemeinsamen Bundesausschuss“ (G-BA). Darüber hinaus wurde Erbguth von der „Bayerischen Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung in der stationären Versorgung“ (BAQ) in die sechsköpfige Fachkommission „Schlaganfall“ berufen. Die Kommission ist mit der Koordination und Weiterentwicklung der bayernweiten Qualitätssicherung im Bereich Schlaganfall befasst. Die BAQ setzt sich aus Vertretern der Bayerischen Landesärztekammer, der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen in Bayern und der Bayerischen Krankenhausgesellschaft zusammen.
Jürgen Hempel (55), Bereichsleiter Personal und Ressourcen, zu dem nun auch noch die Abteilungen Zentrale Sterilgutversorgung und Transportdienst gehören, wurde vom Verwaltungsrat des Klinikums zu einem der Geschäftsführer der KNSG (Klinikum Nürnberg Service Gesellschaft) berufen. Der leitende Verwaltungsdirektor hatte ab 1999 das Dezentrale Controlling im Klinikum und die interne Budgetierung aufgebaut und die Abteilung geleitet. 2004 übernahm er in Personalunion auch die Leitung des Personalmanagements und ab 2007 die Leitung des gesamten Bereiches Personal und Ressourcen. Roland Fichtner (53), bisher stellvertretender Leiter des Personalmanagements, übernahm nun die Leitung der Abteilung. Fichtner kam 2002 ins Klinikum in den Bereich Coaching und Supervision des Centrums Kommunikation, Information, Bildung. Im Dezember 2006 wechselte er ins Personalmanagement. Alexander Mohr (34) wurde Leiter der Abteilung Dezentrales Controlling und Ressourcensteuerung. Nach seiner Lehre zum Industriekaufmann schloss Mohr das Studium zum Diplom-Pflegewirt ab. 2002 kam er ins Klinikum und war seit April 2006 stellvertretender Leiter des Dezentralen Controllings. Derzeit absolviert Mohr ein berufsbegleitendes Aufbaustudium zum Master of Health Business Administration (MHBA)
Im Rahmen des Forums für Geriatrie und Gerontologie in Bad Hofgastein wurden Dr. Hans Jürgen Heppner (46), Bereichsleitender Oberarzt für internistische Intensivmedizin im Klinikum Nürnberg Nord und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biomedizin des Alterns, und Privatdozentin Dr. Adelheid Susanne Esslinger (40) vom Lehrstuhl für Unternehmensführung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit dem Posterpreis der Österreichischen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie ausgezeichnet. Damit wurde ihr Beitrag „Die gesundheitsökonomische Bedeutung der Prävention von Frailty – eine Annäherung über den Sturz“ gewürdigt. Esslinger und Heppner befassen sich schon seit längerer Zeit erfolgreich mit Fragen der Alternsmedizin insbesondere mit der so genannten Frailty, also der Gebrechlichkeit, betagter Menschen. Den beiden Wissenschaftlern ist es, so die Begründung der Jury, gelungen, eine zukunftsträchtige Allianz aus Ökonomie und Geriatrie in der Akutmedizin zu etablieren. Im Laufe der letzten Jahre konnten Heppner und Esslinger bereits mit einigen Projekten auf dem Gebiet der Geriatrie auf sich aufmerksam machen.
Edith Meyer (57), im cekib u.a. für den Fernlehrgang Kontinenzförderung in der Pflege, den Zertifikatslehrgang Dekubitusprophylaxe und für alle Seminare zur Pflegepraxis verantwortlich, hat ihr Masterstudium der Pflegewissenschaften erfolgreich abgeschlossen. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester in Memmingen, kam Meyer 1974 ins Klinikum Nürnberg. Sie absolvierte die Weiterbildungen Anästhesie und Intensivpflege sowie zur Lehrerin für Pflegeberufe. Anschließend war sie als Lehrerin an der Berufsfachschule für Krankenpflege und später am Institut für Fort- und Weiterbildung, dem späteren cekib, tätig. Berufsbegleitend absolvierte sie die Ausbildung zur Supervisorin für Pflegeberufe, zur Kursleiterin für Basale Stimulation und die Fortbildung zur Aromaexpertin. 2002 begann sie an der Universität Witten/ Herdecke das Studium der Pflegewissenschaften, das sie im Mai 2007 mit dem Bachelor abschloss. Ihre Abschlussarbeit schrieb sie über „Beckenbodenstärkung – ein wichtiger Beitrag zur Frauengesundheit“. Das Master-Studium schloss sie im März diesen Jahres ab. Ihre Forschungsarbeit thematisierte, „wie junge Frauen und Frauen mittleren Alters Inkontinenz erleben und bewältigen“.
Helmut Schlegel (54), Leiter der Informationsverarbeitung des Klinikums, hat das Buch „Steuerung der IT im Klinikmanagement“ herausgegeben. In dem 298 Seiten umfassenden Buch informieren Praktiker aus dem Krankenhausumfeld über Methoden, Werkzeuge und Verfahren zur Steuerung der Informationstechnologien sowie über Trends und Neuerungen. Schlegel war es wichtig, dass „nicht externe Berater in dem Buch zu Wort kommen“. Daher sind die Autoren durchweg IT-Leiter aus der Klinik-Branche, Hochschuldozenten und Juristen. Neben Schlegel ist das Klinikum in dem Band gleich mehrfach vertreten: Norbert Vogel, Leiter des Sachgebietes Netze und Basistechnologien in der Informationsverarbeitung des Klinikums, und Dr. Margit Fischer, Leiterin des Sachgebietes Rechnungswesen und Erlössicherung, sind ebenfalls mit Texten vertreten. Die Einleitung des Buches verfasste Klinikum-Vorstand Dr. Alfred Estelmann.
Autorin/Autor: Bernd Siegler
