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Intensivmedizin - Berufung in die Task Force

Die Struktur und Ausstattung internistischer Intensivstationen in allen deutschen Krankenhäusern zu erfassen, ist Aufgabe der Task-Force-Gruppe Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin.

Darüber hinaus will das Expertengremium ein Qualitätsprofil für die Intensivmedizin in Deutschland erarbeiten und den Qualifikationsbedarf in der internistischen Intensivmedizin ermitteln.

Praktische Unterstützung bei diesen Aufgaben erhält die Task-Force künftig von Dr. Hans Jürgen Heppner (re.). Der Bereichsleitende Oberarzt für internistische Intensivmedizin im Klinikum Nürnberg Nord und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biomedizin des Alterns wurde in das Gremium berufen.

 

Seine Berufung sieht Heppner als Beleg dafür, dass der demografischen Entwicklung in der Akutmedizin mehr und mehr Rechnung getragen wird. „Jeder dritte Patient in den Intensivstationen der deutschen Krankenhäuser ist älter als 75 Jahre und rund 15 Prozent sind 80 Jahre und älter, da müssen die Belange der Geriatrie einen höheren Stellenwert erfahren“, betont der Oberarzt, der sich schon seit langem mit der Thematik der Intensivmedizin im hohen Lebensalter auseinandersetzt. „Um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden, müssen geriatrische Schwerpunkte in der Intensivmedizin entwickelt werden“, lautet seine Forderung.

Die Task-Force Intensivmedizin wird von Prof. Tobias Welte (li.) von der Medizinischen Hochschule Hannover geleitet. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Stellenwert der Inneren Medizin in der Notfallmedizin zu festigen und eine strukturierte Ausbildung zur internistischen Notfallmedizin zu entwickeln. Neben ausgewiesenen Intensivmedizinern wie z.B. Heppner ist das Gremium zusätzlich mit Vertretern verschiedener medizinischer Fachgesellschaften besetzt.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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