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Friedl Schöller - Bürgermedaille für Mäzenin des Klinikums

Als Dank für die über Jahrzehnte „sehr große Unterstützung“ verleiht die Stadt Nürnberg am 16. Juli Friedl Schöller die Bürgermedaille. Seit Jahren fördert die 86-Jährige u.a. Projekte im Klinikum Nürnberg.

„Die Kraft und der Wille Friedl Schöllers, stets für Andere Gutes zu bewirken, ohne sich dabei selbst zu schonen, sind in höchstem Maße zu bewundern“, heißt es in der Laudatio zur Verleihung der Bürgermedaille. Mit der Medaille in Gold mit dem großen Stadtwappen auf der Vorderseite ehrte die Stadt Nürnberg seit 1960 insgesamt 187 Nürnberger Bürgerinnen und Bürger, die sich besondere Verdienste um die Stadt erworben haben.

Friedl Schöller, geboren im Februar 1924 in Nürnberg, trat nach dem Besuch der Höheren Handelsschule als Kontoristin in das von ihrem späteren Ehemann Theo Schöller in Nürnberg gegründete Lebensmittel-Unternehmen ein. Zunächst im Sekretariat der Geschäftsleitung beschäftigt, übernahm sie bald die Leitung der Hauptbuchhaltung. In der Nachkriegszeit wurde sie für Theo Schöller zur wichtigsten Mitarbeiterin.

Großzügig: Friedl Schöller födert über die Theo und Friedl Schöller-Stiftung das Klinikum
 

Nach der Heirat mit dem Unternehmer nahm sie ab 1968 verantwortungsvolle Aufgaben im Unternehmen wahr. Seit 1988 betätigten sich Theo und Friedl Schöller als Mäzene. Sie riefen die gemeinnützige Theo und Friedl Schöller-Stiftung ins Leben, die dank der großzügigen finanziellen Ausstattung zu den großen Unternehmensstiftungen in Deutschland zählt.

Eine Förderstiftung und eine Familienstiftung folgten. In allen drei Stiftungen führt Friedl Schöller bis heute den Vorsitz. Über die Stiftungen werden zahlreiche Projekte in Medizin und Bildung gefördert. So wird das Klinikum Nürnberg seit fast zwei Jahrzehnten mit inzwischen mehr als fünf Millionen Euro unterstützt. Die Förderung bezog sich u.a. auf die Einrichtung der Herzchirurgie im Klinikum Süd sowie die Ausstattung der Urologie und der Gastroenterologie im Klinikum Nord.

Das von ihrem Mann begonnene Engagement für das Zentrum für Altersmedizin führte sie nach seinem Tod im Jahr 2004 fort. Im Mai 2011 wird das Richtfest für das Dr. Theo Schöller-Haus auf dem Gelände des Klinikums Nord stattfinden. In den Neubau wird 2012 u.a. die Altersmedizin einziehen.

Neben dem medizinischen Bereich setzten die Stiftungen auch in der Bildung neue und bedeutende Akzente z.B. mit dem Dr. Theo und Friedl Schöller Forschungszentrum für Wirtschaft und Gesellschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg, der nach Dr. Theo Schöller benannten Hauptschule an der Schnieglinger Straße oder mit der „Schöller-Akademie“ zur Förderung von begabten Auszubildenden aus mittelständischen Unternehmen.

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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