Fortbildung - Ultraschall-Kurs mit Simulator
In Notfallsituationen kommt es darauf an, unter Zeitdruck schnell eine Diagnose zu stellen – hier ist die Ultraschalldiagnostik eine wenig belastende Untersuchungstechnik, mit der sich der Arzt schnell einen Überblick verschaffen kann. Eigens dazu veranstaltete das Centrum Kommunikation, Information, Bildung (cekib) des Klinikums Nürnberg zum ersten Mal einen Ultraschall Basiskurs Notfall.
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Dabei kamen – ebenfalls eine Premiere – fünf Ultraschall-Simulationsgeräte zum Einsatz. „Bundesweit gehören wir damit zu den ersten Kursen, die mit solchen Geräten arbeiten“, erläutert Karin Denzel, die im cekib für die ärztlichen Fortbildungen verantwortlich ist. 40 Ärzte aus ganz Deutschland nahmen an dem zweitägigen interdisziplinären Kurs teil, der in Zusammenarbeit mit den Medizinischen Kliniken, den beiden Radiologischen Instituten und der Anästhesiologie des Klinikums veranstaltet wurde. „Es ging nicht darum, den Umgang mit dem Ultraschallgerät zu lehren, sondern theoretische und praktische Ultraschallkenntnisse für die häufigsten Akut- und Notfallsituationen im Brust- und Bauchraum zu vermitteln“, erläutert Denzel. Ärzte und Oberärzte der Gastroenterologie, Pneumologie, Nephrologie, Onkologie, Radiologie, Kardiologie und Anästhesie, erläuterten die Befunde und demonstrierten, welche Möglichkeiten die Ultraschalldiagnostik als Instrument der raschen Entscheidungshilfe für das weitere Handeln bietet. |
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Der Ultraschall-Simulator kam zum Einsatz, um eine Vielzahl von Befunden in guter Qualität abrufen zu können. Die Maus ersetzt dabei den Schallkopf, ein Torso dient als Körper. „Einen Notfall kann man nur simulieren, daher werden wir in nächster Zeit entscheiden, bei welchen Kursen die Simulatoren zukünftig als zusätzliche Schulungsmaßnahme zum Einsatz kommen“, betont Denzel.
Neben dem Erkennen von Krankheitsbildern und pathologischen Befunden in Notfallsituationen ging es bei der Fortbildung auch um Techniken der ultraschallgezielten Punktion. Mit Hilfe des Ultraschallbildes kann der Einstichkanal bei der Punktion beispielsweise von Lymphknoten genau eingesehen werden.
Weitere Information bei Karin Denzel unter Tel. (0911) 398-2998 oder unter www.cekib.de.
Autorin/Autor: Bernd Siegler
