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Klinikum Nord - Viel Schnee und ganz wenig Sonne

Meterhohe Schneeverwehungen, zum Teil chaotische Straßenverhältnisse, tagelanger Dauerfrost und für Nürnberg ganz wenig Sonnenschein. Der Winter hatte es in sich. Er hatte aber auch seine schönen Seiten, zum Beispiel die filigranen Eisblumen an den großen Fenstern im Dr. Hans Birkner-Haus im Klinikum Nord.

Neue Rekorde stellte der Winter 2009/2010 jedoch nicht auf. Wie der Deutsche Wetterdienst bekannt gab, blieb der Niederschlag trotz der Mengen an Schnee sogar um vier Prozent unter dem Soll, und mit minus 1,3 Grad Celsius lag die Durchschnittstemperatur gerade mal 1,5 Grad unter dem langjährigen Mittel. In der Reihenfolge der kältesten Winter seit 1901 landete das Jahr 2009/2010 damit auf Platz 20. Kälter war es zuletzt vor 13 Jahren mit minus 2,3 Grad. Außergewöhnlich strenge Winter gab es 1962/63 mit minus 5,7 Grad und 1939/40 mit minus 5,2 Grad.

Im gesamten Winter summierten sich die Tage mit Dauerfrost auf 39 Tage. Noch mehr Dauerfrost war in Nürnberg zuletzt im harten Winter 1969/70 mit 40 Eistagen beobachtet worden.

Fast hätte es beim Sonnenschein für einen Negativrekord gereicht. Die Sonne ließ sich in Nürnberg nur rund 78 Stunden blicken. Nur im Winter 1903/1904 hatte sich die Sonne mit lediglich 59 Stunden noch weniger gezeigt.

Eisblumen

Autorin/Autor: Bernd Siegler

 
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