Frauenheilkunde - Schonende Entfernung der Gebärmutter
Mit der so genannten Laparoskopischen Suprazervikalen Hysterektomie (LASH) steht in der Klinik für Frauenheilkunde im Klinikum Nürnberg seit Anfang 2009 das derzeit schonendste Verfahren zur Entfernung der Gebärmutter zur Verfügung.
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Bei dem minimal-invasiven Eingriff wird die Gebärmutter über drei kleine Schnitte entfernt, der Gebärmutterhals, die Zervix, bleibt bestehen. Für Chefärztin Prof. Cosima Brucker liegen die Vorteile dieser Methode auf der Hand: „Kein Bauchschnitt, keine Manipulationen an der Scheide, der Beckenboden wird nicht tangiert.“ Zudem sind die Wundflächen bei diesem Eingriff nur klein. Daher erholen sich die Patientinnen nach der Operation viel schneller wieder als bei anderen Verfahren der Gebärmutterentfernung. Weil die Zervix erhalten bleibt, müssen aber die Frauen weiterhin an den jährlichen Vorsorgeuntersuchungen zum Gebärmutterhalskrebs teilnehmen. |
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Bei einem Symposium zum Thema Gebärmutterentfernung im Klinikum Nord stellten Chefärztin Brucker, Oberarzt Dr. Thorsten Koch, Bereichsleiter Gynäkologie, und Dr. Alfred Motzer, Oberarzt der Klinik für Frauenheilkunde, zusammen mit Dr. Bernhard Uhl vom St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken die neuesten minimal-invasiven Verfahren vor. Die Operationen wurden dazu live in einen Konferenzsaal im Klinikum Nord übertragen.
Weitere Informationen zur Frauenheilkunde erhalten Sie auf der Internet-Seite der Klinik für Frauenheilkunde
Autorin/Autor: Bernd Siegler
