Feuerwehrübung - Realistisches Szenario
Brand im Infusionslager der Apotheke im Klinikum Nürnberg Nord. Eine Zwischenwand zum Lager, in dem Säuren und Laugen aufbewahrt werden, wird eingedrückt. Mehrere Mitarbeiter sind verletzt. Sie haben nicht nur Brandwunden und offene Wunden durch den Einsturz der Mauer erlitten, sondern sind mit den Chemikalien in Berührung gekommen.
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Das Szenario, das sich Horst Gillmeier von der Feuerwehr Nürnberg für diese Übung ausgedacht hat, war durchaus realistisch. Vier Großfahrzeuge der Feuerwehr rückten an, darunter der Löschzug 1 aus der Wache Reutersbrunnenstraße der Berufsfeuerwehr Nürnberg, der auf die Dekontamination von Personen, die mit radioaktiven, biologischen oder chemischen Stoffen in Berührung gekommen sind spezialisiert ist. Acht weitere Fahrzeuge der Feuerwehr standen in Bereitschaft. Dazu kamen sechs Fahrzeuge der Rettungsdienste und Mitarbeiter des Klinikums und des Centrums für Pflegeberufe, die die Verletzten darstellten. Parallel zu Rettungsdiensten und Feuerwehr wurde im Klinikum der ausgeklügelte Alarmplan für interne und externe Gefahrenlagen ausgelöst. Operative und strategische Einsatzleitung wurden zusammengerufen, um die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebes zu koordinieren. |
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Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit aller Organisationen und des Klinikums bei einem Einsatz mit verletzten, kontaminierten Menschen auf den Prüfstand zu stellen. „Die Übung ist gut gelaufen“, war Gillmeier sichtlich zufrieden. „Alles ist in einer akzeptablen Zeit reibungslos abgelaufen, und es ist gelungen, die eine oder andere Schwachstelle zu entdecken und damit Abläufe und Pläne für den Ernstfall zu optimieren.“
Autorin/Autor: Bernd Siegler

